Morgenmuffel, er nicht - wie Sie dennoch gemeinsam entspannt den Tag beginnen können
- 30.08.2010 Felicitas Schmidt
- Ob man morgens eher schwer aus den Federn kommt oder nicht, ist tatsächlich Veranlagung. Es gibt Menschen, denen fällt es wahnsinnig schwer, in aller Frühe aufzustehen und anderen, die froh und munter beim ersten Sonnenlicht erwachen und auf der Stelle Bäume ausreißen können. Gegen diese Veranlagung kann man nicht viel machen.
- Was jedoch schon beeinflussbar ist, ist die Art und Weise, wie Sie damit umgehen. Natürlich hängt das auch ein bisschen damit zusammen, wie lange Sie sich schon kennen. Vielen Paaren fällt es anfangs schwer, sich auf den Schlafrhythmus und die Schlafgewohnheiten des Anderen einzustellen. Das ist ganz normal. Schließlich hat jeder Mensch seine eigenen Gewohnheiten und Rituale, die einem manchmal gar nicht mehr selber auffallen.
Statt fliegendem Wecker - Reden, um den Tag harmonisch zu beginnen
- Wichtig, wie bei allen Beziehungsdingen, ist miteinander zu sprechen. Erklären Sie Ihrem Partner, warum Sie morgens einfach noch ein bisschen länger mit dem Aufstehen brauchen. Er wird es sicherlich verstehen, wenn Sie ihm liebevoll erklären, dass Ihre Morgenmuffeligkeit nichts mit Faulheit oder Laune zu tun hat.
- Machen Sie Regeln! Überlegen Sie sich, was Ihnen morgens hilft und was Sie auf keinen Fall ertragen können. Überlegen Sie gemeinsam, welche Aufreger Sie vermeiden können. Wenn Sie zum Beispiel, wie die meisten Morgenmuffel, morgens noch recht wortkarg sind, so machen Sie doch gemeinsam aus, die erste halbe Stunde nach dem Aufstehen schweigend zu verbringen. Oder das Radio anzuschalten. Dafür setzen Sie sich dann mit Ihrem Schatz an den Frühstückstisch.
- Ihr Partner wird leichter mit der schlechten morgendlichen Stimmung umgehen können, wenn er weiß, dass es nichts mit ihm zu tun hat. Vielen Morgenmuffeln fällt es gar nicht auf, dass sie ganz schön stinkig und ungemütliche Genossen sein können. Zeigen Sie auch für ihn Verständnis! Wenn er selbst kein Morgenmuffel ist, wird er überhaupt nicht nachvollziehen können, was sich in Ihnen abspielt. Machen Sie sich das bewusst. Er kann ja nichts dafür, dass er sich morgens eben leichter tut. Und Sie natürlich umgekehrt auch nicht.
- Entscheidend ist miteinander zu reden. Sie werden sehen, wenn es Ihnen gelungen ist, dem Partner zu zeigen, dass Ihre Morgenmuffeligkeit nichts mit ihm zu tun hat, wird er sich bald daran gewöhnen und es als eine Eigenheit akzeptieren.
