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Morgendliche Übelkeit in den Wechseljahren - so stellen Sie Ihre Ernährung richtig um

Die Wechseljahre können mit den verschiedensten Symptomen begleitet werden. Jedoch muss nicht jede Frau unter Wechseljahrsbeschwerden leiden. Gegen morgendliche Übelkeit in den Wechseljahren helfen Ernährungsumstellung und einige naturheilkundliche TIpps.

Artischockensaft hilft bei Übelkeit am Morgen.
Artischockensaft hilft bei Übelkeit am Morgen.

Was Sie benötigen:

  • Artischockensaft
  • Löwenzahnsaft

Ursachen für morgendliche Übelkeit im Klimakterium

  • Im Klimakterium sind die Hormone im Umbruch. Das bedeutet, dass zuerst die Menge des Progesterons abnimmt, was zu einem relativen Östrogenüberschuss führt. Später wird dann immer weniger Östrogen produziert und langsam tritt die Menopause ein.
  • Durch diese verschiedenen Hormonphasen, durch das ständige Auf und Ab im Hormonsystem kommt es zu den verschiedensten Symptomen. Dazu gehört auch die morgendliche Übelkeit.
  • Die Leber ist unser größtes Entgiftungsorgan. Somit hat sie in den Zeiten der Hormonumstellung auch mehr zu tun. Die ganz normale Entgiftung der Frau durch die Menstruation wird immer seltener, so muss die Leber mehr Entgiftungsleistung erbringen. Und dies ist belastend für die Leber. Daraus kann Übelkeit entstehen. Hier ist aber auch die Galle mitbeteiligt. Sie ist für die Abgabe von fettspaltender Flüssigkeit zuständig, die abgegeben werden muss, wenn man Fettes ist. Durch die Hormonumstellung ändert sich auch die Zusammensetzung der Gallenflüssigkeit. Das kann dazu führen, dass Fettes nicht mehr so gut verdaut werden kann und deshalb morgendliche Übelkeit entsteht.
  • Und dies am Morgen, weil meist die Ernährung am Abend nicht die Richtige ist. Diese belastet das Verdauungssystem in Verbindung mit Leber und Galle und am Morgen stellt sich deshalb Übelkeit ein.

Die richtige Ernährung gegen morgendliche Übelkeit

  • Wenn Sie unter morgendlicher Übelkeit leiden, verzichten Sie bei der Abendmahlzeit komplett auf Rohkost. Alles, was roh ist, sollte nach 18.00 Uhr nicht mehr verzehrt werden.
  • Sie können ruhig Gemüse am Abend essen, aber dies nur gedünstet. Auch Obst ist am Abend absolut kontraindiziert.
  • Auch ist von fettem Essen am Abend abzuraten. Diese belastet vor allem die Galle.
  • Die Abendmahlzeit sollte leicht, gut verdaulich und vor allem nicht zu spät sein. Essen Sie so früh wie möglich. Trinken Sie abends keinen Alkohol, dies belastet ebenso die Leber.
  • Um noch zusätzlich etwas gegen die morgendliche Übelkeit zu tun, ist es hilfreich, für eine paar Wochen nach jeder Mahlzeit, und dies vor allem abends, ein Schnapsglas voll Artischockensaft zu trinken. Diesen erhalten Sie in einem Reformhaus. Sie können auch zwischen Artischockensaft und Löwenzahnsaft wechseln.
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