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Moosvernichtung im eigenen Garten - so klappt's

Ein eigener Garten ist eine schöne Sache. Ärgerlich ist es aber, wenn man Moos im Rasen findet. Lesen Sie hier, wie es in diesem Fall mit der Moosvernichtung klappt.

Moos im Rasen ist sehr ärgerlich.
Moos im Rasen ist sehr ärgerlich.

Was Sie benötigen:

  • Moosvernichter
  • Rasendünger
  • Rasensamen (Nachsaatrasen)
  • Rasenerde
  • Vertikutierer oder Rechen
  • Rasenmäher

Wenn Ihr Rasen sehr feucht ist, bildet sich schnell Moos. Dagegen können Sie in den meisten Fällen vorbeugen, es sei denn, Sie wohnen in einem Feuchtgebiet und Ihr Garten liegt sehr schattig. Konnten Sie nicht vorbeugen und der Moosbefall ist gerade aktuell, müssen Sie eine Moosvernichtung mit einem speziellen Moosvernichter durchführen.

So wird eine Moosvernichtung durchgeführt

  1. Es gibt verschiedene Mittel zur Moosvernichtung. Die Wirkstoffe dieser Moosvernichter sind meistens Eisen-II-Sulfat oder Quinoclamin. Diese Produkte töten das Moos innerhalb von 7-10 Tagen vollständig ab. Kaufen Sie sich im Gartencenter oder im Internet ein Präparat auf einem dieser Basen. Bei diesen Mitteln sollten Sie mit der Behandlung warten, bis es geregnet hat, da diese Inhaltsstoffe bei feuchtem Wetter am besten wirken.
  2. Es empfiehlt sich, die Moosvernichtung zusammen mit einem Rasendünger durchzuführen, damit der Rasen gestärkt wird, während das Moos abstirbt. Es gibt hierfür sogar Kombinationen aus Moosvernichter und Rasendünger. Sprühen Sie beides gleichmäßig auf Ihren Rasen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie keine Steinplatten oder Dekorationen mit dem Moosvernichter in Berührung bringen, da es sonst zu hässlichen Verfärbungen kommen kann.
  3. Warten Sie nach der Moosvernichtungsbehandlung einige Tage. Wenn das Moos schwarz wird und verkümmert, sollten Sie Ihren Rasen so kurz wie möglich mähen. Anschließend können Sie mit der eigentlichen Moosvernichtung anfangen. Entfernen Sie das abgestorbene Moos mit einem Vertikutierer. Hierbei sollte das Gerät so eingestellt sein, dass es Ihren Gartenboden mit der Messerwalze nur 1-2 Millimeter tief einritzt.
  4. Haben Sie keinen Vertikutierer, können Sie das Moos auch mit einem Rechen abharken. Das Moos können Sie danach auf Ihren Kompost entsorgen. Die kahlen Stellen, die nach der Moosvernichtung übrig geblieben sind, müssen Sie nun mit einem Nachsaatrasen (Markenprodukt verwenden!) nachsäen. Verteilen Sie den Rasensamen und geben Sie danach eine dünne Schicht Rasenerde darüber.
  5. Wässern Sie Ihren Rasen jetzt vier bis sechs Wochen lang regelmäßig, damit der Rasensamen nicht austrocknet und sich entwickeln kann. Ist der Rasen nachgewachsen, können Sie ihn mähen. Ab jetzt sollten Sie versuchen, der Neubildung von Moos vorzubeugen, damit Sie nicht bald wieder eine Moosvernichtung durchführen müssen.
  6. Vorbeugen können Sie, indem Sie Ihren Rasen gut pflegen. Mähen Sie ihn von Frühjahr bis Winter ca. 1 Mal pro Woche, lassen Sie ihn dabei aber mindestens 4-5 Zentimeter hoch stehen. Ebenfalls sollten Sie den Rasen einmal im Frühjahr und einmal im Sommer mit einem Langzeit-Rasendünger düngen. So müsste Ihr Rasen dicht und kräftig genug sein, damit sich kein neues Moos bilden kann.
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