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Mondfinsternis - eine Erklärung für Laien

Sie suchen eine einfache, nachvollziehbare Erklärung für das Phänomen Mondfinsternis? Eigentlich ist das Prinzip gar nicht so schwierig, wenn man sich auf das Wesentliche beschränkt.

Warum ist der Mond dunkel?
Warum ist der Mond dunkel?

Sie haben schon häufiger versucht, eine nachvollziehbare Erklärung für eine Mondfinsternis zu bekommen, und wurden mit Konstellationen, Achsen, Teilschatten und Umlaufbahnen verwirrt? Diese Erklärung geht vom Wesentlichen zum Detaillierteren.

So entsteht eine Mondfinsternis

  • Um eine Mondfinsternis zu verstehen, müssen Sie zunächst wissen, dass der Mond nicht selbst leuchtet, sondern nur von der Sonne angeschienen wird und dieses Licht reflektiert. Das nehmen Sie auf der Erde als Mondlicht wahr.
  • Eine Mondfinsternis entsteht, wenn die Erde sich direkt zwischen Sonne und Mond befindet, sodass der Mond in den Schatten der Erde gerät. Der Mond kann während dieser Zeit nicht von der Sonne beschienen werden und bleibt daher dunkel oder färbt sich rot.
  • Wie entsteht die Rotfärbung? Das Sonnenlicht besteht aus allen Farben, die sich zu Weiß mischen. Langwelliges, rotes Licht wird aus dem Sonnenlicht herausgefiltert und durchdringt die Atmosphäre der Erde. So gelangt es in den Bereich zwischen Erde und Mond, der eigentlich im Schatten liegt, und kann den Mond auf diese Weise anscheinen. Das rote Licht wird wieder zurück auf die Erde reflektiert und so erscheint uns der Mond rot.
  • Man unterscheidet bei einer Mondfinsternis zwischen den Bereichen Kernschatten und Halbschatten. Beide liegen zwischen Erde und Mond, der Kernschatten direkt hinter der Erde, der Halbschatten um den Kernschatten herum.
  • Wenn der Mond ganz im Kernschatten der Erde ist, spricht man von einer totalen Mondfinsternis. Die Verdunkelung kann aufgrund der Bewegungen von Erde und Mond höchstens 106 Minuten dauern.
  • Etwas schwieriger ist die Erklärung für eine partielle Mondfinsternis. Hier ist der Mond nur teilweise im Kernschatten der Erde, der Rest liegt im Halbschatten. Die Grenze zwischen den beiden Schattenbereichen zeigt sich als Grenze zwischen dem dunklen und dem leuchtenden Teil des Mondes.
  • Außerdem gibt es noch die Halbschattenfinsternis. Hierbei schiebt sich der Mond ganz oder teilweise in den Halbschattenbereich hinter der Erde. Er wird dadurch dunkler, verfinstert sich aber nicht ganz.
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