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Monatslohn aus Stundenlohn berechnen - so geht's

Bei Gehaltsverhandlungen wird nicht immer der Monatslohn diskutiert. Teilweise wird auch zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber der Stundenlohn ausgehandelt. In diesem Fall kann jedoch jeder aus dem Stundenlohn seinen Monatslohn berechnen.

Das eigene Gehalt errechnen.
Das eigene Gehalt errechnen.

Der Vorteil vom Monatslohn

  • Ein Monatslohn wird normalerweise in den Berufen und/oder Unternehmen verhandelt, in denen normalerweise kaum oder nur selten Überstunden anfallen.
  • Ebenfalls sind dies hauptsächlich Berufe, die immer zur gleichen Zeit ausgeübt werden. Dies bedeutet, dass vorrangig  Bürojobs mit einem Monatslohn verhandelt werden, da hier die Arbeitszeiten immer tagsüber stattfinden.

Vorteile vom Stundenlohn

  • Berufe hingegen, die auch am Wochenende oder an Feiertagen ausgeübt werden, werden normalerweise mit dem Stundenlohn verhandelt.
  • Hier liegt der Sinn darin, dass auf einfache Art und Weise alle anfallenden Zuschläge schneller errechnet werden können. Somit wird auch der Stundenlohn in den Unternehmen verhandelt, in denen Schichtarbeit anfällt.

Den Monatslohn aus dem Stundenlohn berechnen

Sollten Sie nun zu den Arbeitnehmern gehören, die einen Stundenlohn verhandelt haben, und möchten Sie aber wissen, wie hoch Ihr Monatslohn ausfallen wird, dann können Sie diesen relativ einfach berechnen:

  1. Teilen Sie zuerst Ihre wöchentliche Arbeitszeit auf die zu arbeitenden Wochentage auf (in der Regel sind dies fünf Tage). Sollten es bei Ihnen weniger oder mehr Tage sein, dann rechnen Sie trotzdem mit 5 Tagen. 
  2. Beispiel: Sie arbeiten 30 Stunden auf vier Tage verteilt, dann würden Sie pro Tag 7,5 Stunden arbeiten (tatsächliche Arbeitszeit pro Tag). Zum Errechnen des Monatslohnes benutzen Sie aber nicht die 7,5 Stunden pro Tag, sondern verteilen Ihre wöchentliche Arbeitszeit auf fünf Tage. Somit kommen Sie auf sechs Stunden pro Tag (errechnete tägliche Arbeitszeit).
  3. Jeder Monat besitzt unterschiedlich viele Arbeitstage. Dies ergibt sich unter anderem durch die Feiertage und die Länge der Monate. Aus diesem Grund wurde zur Vereinfachung festgelegt, dass ein Monat 22,5 Arbeitstage hat (hier wurde der Durchschnitt errechnet).
  4. Nun nehmen Sie Ihren Stundenlohn und multiplizieren diesen mit der errechneten täglichen Arbeitszeit. Das Ergebnis multiplizieren Sie nun mit 22,5 Tage pro Monat und schon konnten Sie aus dem Stundenlohn Ihren Monatslohn berechnen.
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