Alle Kategorien
Suche

Mittelfußfraktur - Informatives

Eine Mittelfußfraktur ereignet sich im Alltag oft durch das Herabfallen eines schweren Gegenstandes oder durch andere Unfälle. Die richtige Versorgung und Therapie hilft Ihnen, schnell wieder fest auf beiden Beinen zu stehen.

Eine Mittelfußfraktur ist schmerzhaft und erfordert eine gute Therapie.
Eine Mittelfußfraktur ist schmerzhaft und erfordert eine gute Therapie.

So wird die Mittelfußfraktur versorgt

  • Der Mittelfuß besteht aus vielen kleinen Knochen, welche die Zehen bilden. Bei einer Fraktur, also einem Bruch, entsteht eine Verletzung dieser Knochen, oftmals sind gleich mehrere Knochen betroffen, wenn beispielsweise ein schwerer Gegenstand auf den Fuß fällt.
  • Beim Arzt wird der betroffene Fuß geröntgt, damit ersichtlich ist, ob eine Mittelfußfraktur besteht und welche Knochen genau betroffen sind. Zusätzlich gibt das Röntgenbild Aufschluss darüber, ob der Bruch glatt verläuft oder ob die Knochen verschoben sind und eine Reposition notwendig wird. Dies hat auch Einfluss auf die weitere Behandlung und Versorgung der Fraktur.
  • Bei der Versorgung besteht die Möglichkeit, die Fraktur mit Schrauben oder Platten zu fixieren oder eine Reposition mittels Drähten vorzunehmen. Eine offene Operation ist nicht immer notwendig, oftmals ist auch eine Versorgung ohne Operation möglich. Bis zur Heilung dürfen Sie diesen Fuß nicht belasten, die Versorgung nach einer Operation erfolgt oft mittels Gips.
  • Es sollten während der Heilungszeit Thromboseprophylaxe und regelmäßige Kontrollen erfolgen, damit Sie sichergehen, dass keine Wundheilungsstörungen auftreten.

Physiotherapie im Anschluß ist wichtig

  • Während der Heilungsphase besteht die Physiotherapie für Sie in erster Linie aus Prophylaxen, hier steht die Thromboseprophylaxe an erster Stelle. Dabei werden Übungen erlernt, die verhindern, dass durch die Immobilisation Thrombosen entstehen. Bei älteren Patienten ist eine Prophylaxe von Lungenentzündungen wichtig, auch der Muskelaufbau des Beines kann ohne Belastung erfolgen. Das richtige Gehen mit Entlastung an Unterarmgehstützen übt der Physiotherapeut zusätzlich auch mit Ihnen.
  • Ist die Belastung ganz oder teilweise wieder freigegeben, erfolgen eine Gangschulung und ein Muskelaufbau für Ihr betroffenes Bein. Zudem ist oft die Beweglichkeit eingeschränkt, hier hilft der Physiotherapeut Ihnen, mit manuellen Techniken wieder eine freie Beweglichkeit zu erreichen.
  • Im Anschluss kann es sinnvoll sein, dass Sie ein medizinisches Gerätetraining absolvieren, um alle Muskeln gleichmäßig aufzutrainieren. Ist der betroffene Fuß sehr empfindlich, dann kann für Sie Wassergymnastik eine gute Alternative sein.
Teilen:
Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.