- 25.11.2011 Ursula Vöcking
Der Marder sucht einen Schlafplatz
- Marder sind Tiere, die nachts auf Futtersuche gehen und die sich für den Tag einen Ort suchen, an dem sie sich ungestört ausruhen können. Hierfür nutzen sie auch Dachböden und Scheunen in der Nähe von Menschen.
- Sie können sehr gut klettern und finden Mittel und Wege, um auf den Dachboden zu gelangen. Tagsüber werden Sie einen Marder auf Ihrem Dachboden kaum hören, nachts allerdings läuft er dort herum, sodass Sie ihn in einem hellhörigen Haus hören können.
- Das Problem mit einem Marder auf dem Dachboden liegt darin, dass er alles anknabbert und seinen Kot, Urin und Reste seiner Beute dort hinterlässt, sodass es dort bald extrem zu stinken beginnt. Darüber hinaus legt er sich häufig neue Einstiegslöcher und Fluchtwege an und zerstört dabei Teile des Gebäudes.
Mittel gegen diese Eindringlinge
- Ein Marder möchte sich tagsüber ausruhen und schlafen, deshalb können Sie ihn loswerden, indem Sie seine Ruhe stören. Gehen Sie öfter mal auf den Dachboden, laufen Sie dort herum oder verursachen Sie auf andere Weise viel Krach. Auch ein Radio, das Sie dort laufen lassen, kann gegen einen solchen Eindringling helfen. Den gleichen Zweck erfüllen Geräte, die Sie im Handel kaufen können, sie produzieren Töne im Ultraschallbereich, die die Marder vertreiben.
- Wenn Sie herausfinden möchten, auf welche Weise der Marder in Ihr Haus kommt, können Sie Regenrinnen und andere mögliche Kletterhilfen wie Bäume in der Nähe der Hauswand auf Kratzspuren untersuchen. An den vermuteten Stellen können Sie hellen Sand streuen, auf dem sich die Abdrücke des Marders zeigen werden, wenn Sie richtig vermutet haben.
- Dann sollten Sie die Spur weiter verfolgen und alle gefundenen Einstiegslöcher sorgfältig abdichten. Schon ein Loch ab etwa fünf Zentimeter Durchmesser ist für einen Marder groß genug. Achten Sie aber darauf, dass der Marder sich während Ihrer Arbeiten nicht auf dem Dachboden befindet, damit Sie ihn durch diese Aktion nicht dort einsperren.
Mittel gegen Marder sollten Sie nur in den Wintermonaten einsetzen. Falls es sich um ein weibliches Tier handelt, das auf Ihrem Dachboden seine Jungen großzieht, wird es sich nicht vertreiben lassen und eventuell sperren Sie mit dem Schließen der Zugänge die Jungtiere ein, die dann dort sterben und verwesen und das Problem noch größer machen.