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Mitarbeitermotivation - eine Definition des Begriffes

Wenn Mitarbeiter nicht gerne arbeiten und manche Tätigkeiten eher aufschieben oder meiden, dann heißt es oft, dass deren Motivation schlecht sei oder die Beschäftigten motiviert werden müssten. Doch was ist eigentlich die Mitarbeitermotivation? Hier eine Definition.

Mitarbeitermotivation - das "Ass im Ärmel"
Mitarbeitermotivation - das "Ass im Ärmel" © Benjamin_Thorn / Pixelio

Motivation meint eine Bereitschaft dazu, etwas zu tun. Diese geht damit einher, dass eine gewisse Aktivierung vorliegt. Das kann etwa ein positives Gefühl sein, eine angenehme Aufgeregtheit oder eine Vorfreude. Diese Emotionen führen dazu, dass man bestimmte Ziele erreichen möchte.

Das bedeutet Mitarbeitermotivation - eine Definition

  • Die Bedeutung des Begriffes „Mitarbeitermotivation“ kann aus der allgemeinen Definition der Motivation abgeleitet werden. Denn diese meint, dass eine positive Verhaltensbereitschaft besteht. Bezogen auf den Arbeitskontext kann das bedeuten, dass Angestellte die Ziele des Unternehmens teilen und bereit sind, auf diese hinzuarbeiten.
  • Die allgemeinen Unternehmensziele lassen sich dann in spezifische Ziele oder Aufgaben aufteilen. So hat etwa jede Firma das Ziel, erfolgreich zu sein. Was dann aber Erfolg bedeutet, hängt von der Branche und vielen anderen Faktoren ab.
  • Ein kleiner Getränkemarkt kann etwa das Ziel haben, regional bekannt zu sein, viele Getränkesorten anzubieten und auch möglichst viele Getränke zu verkaufen. Ein Großhändler für bestimmte Produkte kann hingegen das Ziel haben, alles möglichst günstig einzulaufen und gewinnbringend weiterzuverkaufen.
  • Daraus ergeben sich dann konkrete Aufgaben für einzelne Abteilungen oder Mitarbeiter, wie etwa das Entwickeln einer neuen Werbestrategie, der Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit neuen Lieferanten oder das Versenden von Rechnungen. Diese konkreten Tätigkeiten werden von den einzelnen Mitarbeitern übernommen.
  • Eine hohe Mitarbeitermotivation würde gemäß der obigen Definition bedeuten, dass die Angestellten auch den Wunsch haben, die Ziele des Unternehmens zu erreichen und gewillt sind, etwas dafür zu tun, dass beispielsweise neue Lieferanten gefunden werden und darin Zeit und Energie zu investieren.

Mitarbeitermotivation - intrinsische und extrinsische Motivation

  • Generell kann zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation unterschieden werden. Wenn Mitarbeiter intrinsisch motiviert sind, dann gehen sie einer Tätigkeit deswegen nach, weil diese ihnen Freude bereitet oder weil sie selbst Interesse an guten Arbeitsergebnissen haben.
  • Die Definition der extrinsischen Mitarbeitermotivation meint genau das Gegenteil, nämlich das Handeln aufgrund äußerer Belohnungen, etwa wegen eines hohen Gehalts oder aufgrund der Anerkennung anderer.
  • Dies greift auch der Forscher Frederick Herzberg in seiner Zwei-Faktoren-Theorie auf. Diese besagt, dass Gehalt, Sicherheit einer Arbeitsstelle oder auch freundliche Kollegen dazu beitragen, dass ein Angestellter mit seinem Job nicht unzufrieden ist. Wirkliche Mitarbeitermotivation entsteht dieser Definition nach aber erst dann, wenn Mitarbeiter die Chance haben, sich weiterzuentwickeln.
  • Hier sind Faktoren wie Verantwortung, interessante Arbeitsinhalte oder das vollständige Bearbeiten von Aufgaben (im Gegensatz zur Reduktion der Tätigkeit auf sich immer wiederholende Teilaufgaben) wichtig.
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