Ein altbewährtes Hausmittel ist natürliches Hirschtalg. Es hat schon so manchen Sportler vor dem Wundscheuern oder vor einer Blasenbildung bewahrt.
- 21.06.2011 Iris Gödecker
So verwenden Sie Hirschtalg richtig
- Hirschtalg wird aus dem angeschmolzenen Talg von Hirschen hergestellt. Mittlerweile wird die Creme oder auch der Stift nicht nur von Sportlern gerne genommen.
- Gerade Radfahrer, Langstreckenläufer aber auch Musiker benutzen lieber Hirschtalg als Vaseline. Musiker vermeiden so die Blasenbildung, beispielsweise beim Gitarrespielen oder auch beim Zupfen des Kontrabasses.
- Vaseline löst sich beim Schwitzen eher auf und ist dann sozusagen weggerieben. Hirschtalg hält länger an und schützt die Haut besser.
- Auch bei rauer und rissiger Haut ist der Talg hilfreich. Gerade auch an den Füßen kann er vor Druckstellen und Druckbeschwerden schützen.
- Mittlerweile empfiehlt selbst der Hautarzt dieses altbewährte Hausmittel.
- Gerade im Winter ist die Haut sehr trocken, spröde und auch rissig. Die Kälte macht noch das Übrige: Sie bekommen rote Hände. Wenn Sie Hirschtalg verwenden, werden Sie nach recht kurzer Zeit eine Entwicklung auf Ihrer Haut entdecken. Sie haben bald wieder schöne und glatte Hände. Es kommt immer auf den Schweregrad der rissigen und spröden Haut an. Sie können aber davon ausgehen, dass Sie nach drei bis vier Anwendungen einen großen Erfolg verbuchen können.
- Achten Sie beim Eincremen nur darauf, dass Sie ordentlich auf die Tube drücken. Hirschtalg ist sehr dick und ölig. Ein bisschen Kraft ist beim Drücken angemessen. Das Verreiben ist auch nicht ganz so einfach. Sie sollten sich Zeit dafür nehmen.
- Beginnen Sie am besten mit einer Hirschtalg-Kur. Reiben Sie Ihre Hände und/oder Füße morgens und abends ein. Haben Sie auch hier etwas Geduld und wiederholen Sie die Prozedur so oft, bis sich Ihre Haut wieder regeneriert hat.