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Mit Excel einen T-Test durchführen

Mit Excel einen T-Test durchführen1:45
Video von Michael Hirtz 1:45

Wenn Sie testen wollen, ob zwei Stichproben aus zwei Grundgesamtheiten mit demselben Mittelwert stammen, haben Sie die Möglichkeit die „T-Test-Funktion“ von Microsoft Excel zu nutzen. Dabei sollten Sie einige Hinweise beachten.

So können Sie den T-Test bei Microsoft Excel nutzen

Bevor Sie die Funktion „T-Test“ bei Microsoft Excel nutzen können, müssen Sie sich zuerst zwei Stichproben aufschreiben.

  1. Starten Sie dazu als Erstes Microsoft Excel und legen Sie zwei Stichproben beziehungsweise Matrizen an.
  2. Geben Sie in der ersten Stichprobe zum Beispiel fünf Zahlen ein. Beginnen Sie in Zelle „A1“ und enden Sie in Zelle „A5“. Für die zweite Stichprobe machen Sie dasselbe, dabei beginnen Sie von Zelle „B1“ und enden in Zelle „B5“.
  3. Um nun die Funktion „T-Test“ in Excel auszuführen, wählen Sie als Nächstes die Zelle „A6“ an und geben die Funktion in folgender Form ein. „=ttest(Stichprobe1;Stichprobe2;Seiten;Typ)”.

Für die Stichproben im Beispiel bedeutet das “=ttest(A1:A5;B1:B5;Seiten;Typ).

Verschiedene Auswertungen und Hinweise des T-Tests

Mit dem „T-Test“ von Microsoft Excel kann man verschiedene Auswertungen anzeigen lassen. Dazu kann man die Werte der „Seiten“ und „Typen“ ändern. Weiterhin sollten Sie einige Hinweise beachten.

  • Mit einem Wert „1“ bei „Typ“, werden beide Matrizen beziehungsweise Stichproben gepaart.
  • Wenn der „Typ“ den Wert „2“ beziehungsweise „3“ annimmt, wird der T-Test mit zwei Stichproben gleicher beziehungsweise ungleicher Varianz ausgeführt.
  • Das Merkmal „Seiten“, gibt die Anzahl der Endflächen an, somit verwendet T-Test  bei dem Wert „1“ eine Endfläche und bei dem Wert „2“ zwei Endflächen.
  • Sie können als Typ nicht den Wert „1“ nehmen, wenn die Stichproben unterschiedlich viele Elemente besitzen.
  • Weiterhin müssen die Werte für Typ und Seiten nummerisch sein, da sonst eine Fehlermeldung ausgegeben wird.
  • Die Typen und Seiten dürfen nicht mit den Werten „ungleich 1 oder 2“ belegt werden.

Um nun einen T-Test mit der Wahrscheinlichkeit einer gepaarten Stichprobe mit zweiseitiger Verteilung zu berechnen, geben Sie für das obige Beispiel, für den T-Test, die folgende Form ein „=ttest(A1:A5;B1:B5;2;1)“.

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