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Mit einem Testbild den Monitor einstellen - so geht's

Mit einem Testbild den Monitor einstellen - so geht's3:06
Video von Heike Funke3:06

Der beste Monitor nützt nichts, wenn er falsch eingestellt ist. Zu hell, zu dunkel oder farbstichig – das alles führt zu einem verfälschenden Bild. Testbilder schaffen Abhilfe. Damit können Sie Ihren Monitor einstellen, zumindest eine Grundkonfiguration vornehmen.

Den Monitor anhand eines Testbildes einstellen geht so

  1. Gehen Sie auf die Seite der Firma Cleverprinting.
  2. Klicken Sie auf "Downloads" und scrollen etwas nach unten. Unter der Überschrift "Cleverprinting-Testform" laden Sie nun das kostenlose aktuelle Testbild herunter.
  3. In diesem Testbild sehen Sie ein Schwarzweißbild, verschiedene farbintensive Fotos sowie zwei Grafiken mit Buchstaben und Zahlen, deren Darstellung sich mehr oder weniger vom Hintergrund abhebt.
  4. Anhand dieser Fotos und Grafiken können Sie nun Ihren Monitor einstellen, bis alles gut dargestellt ist.

So stellen Sie Ihren Monitor noch genauer ein

  1. Auf der Seite von Prad steht das kostenlose Tool Eizo Monitortest zum Download bereit. Diese Seite bietet übrigens seit vielen Jahren umfassende, ja fast erschöpfende und sehr kritische Informationen zu allen am Markt erhältlichen Bildschirmen. Auch ein Forum ist angeschlossen.
  2. Nach dem Download starten Sie die EXE-Datei auf Ihrem Rechner.
  3. Es wird ein Begrüßungstext eingeblendet. Durch Klick auf den kleinen Pfeil rechts unten werden Sie durch 24 Testbilder gelotst. Bei jeder dieser Vergleichsseiten erscheint unten eine Anweisung, was Sie auf Ihrem Monitor sehen sollten und was zu tun ist, falls Sie zum Beispiel Flecken, ungleichmäßige Farben oder einen Pixelfehler entdecken.
  4. Mit den Pfeilen, die unten rechts und links abgebildet sind, können Sie jederzeit vor- und zurückblättern. 
  5. Anhand der einzelnen Testbilder sollten Sie Ihren Bildschirm gut einstellen können, was Farbstichigkeit, Kontrast und Helligkeit betrifft.

Darum sollten Sie eine Einstellung vornehmen

  • Zu hell oder zu dunkel eingestellte Monitore schaden Ihren Augen.
  • Haben Sie mit Webdesign zu tun, sollten wenigstens Sie einigermaßen beurteilen können, welche Farben wie wirken. Das ist bei einem nicht eingestellten Bildschirm nicht möglich. Ob Ihre Kunden den dort verwendeten Monitor auch nur irgendwie eingestellt haben, ist eine andere Frage. Unterschiedliche Farbdarstellungen sind also leider Alltag.
  • Dasselbe gilt für Printdesign. Wenn Sie damit Ihr Geld verdienen, ist allerdings wirklich eine höherwertige Ausrüstung zu empfehlen. Bei Printmedien bleibt zu beachten, dass der RGB-Farbraum viel umfangreicher ist als der für den Druck benötigten CMYK-Farbraum. Die Farben werden also auf Ihrem Monitor immer leuchtender sein als im Druck.
  • Eine wirklich farbverbindliche Darstellung bedeutet erheblich mehr Aufwand. Voraussetzung sind ein sehr hochwertiges Gerät, gute Lichtbedingungen im Raum, umfassende Kenntnisse über das Thema Farbmanagement sowie die manuelle Kalibration mit einem speziellen Messgerät.

Verwenden Sie die obigen Testbilder, um Ihren Monitor einigermaßen einzustellen. Das ist allemal besser als völlig im Dunkeln zu tappen, manchmal im wahrsten Sinne des Wortes.

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