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Mit 2 Knäuel im Wechsel arbeiten - Stricktipps

Sie wollen ein Farbmuster stricken oder auch zwischen 2 unterschiedlichen Garnen beim Stricken wechseln? Mit diesen Tricks Tipps das Arbeiten mit zwei Wollknäuel perfekt.

Nicht immer leicht: Farbwechsel stricken.
Nicht immer leicht: Farbwechsel stricken.

Was Sie benötigen:

  • zwei Probeknäuel
  • und zwei Nadeln

So arbeiten Sie mit 2 Farbknäuel im Wechsel

Zweifarbige Muster oder Muster, die durch 2 unterschiedliche Garnarten entstehen, sind in manchen Fällen erwünscht. Wie Sie diese mit 2 Garnknäuel arbeiten, hängt primär davon hat, welches Motiv Sie arbeiten wollen.

  • Wenn Sie beispielsweise mehrere kleinere Motive in einer Reihe stricken wollen, also ein häufiger Wechsel angesagt ist, so sollten Sie stets beide Knäuel beim Stricken mitführen - gut gelingt dies übrigens auf kleinen Ständern.
  • Kurze Wechsel, sprich: Nur wenige Maschen werden mit dem zweiten Knäuel gestrickt, gestalten sich recht einfach: Sie wechseln die Farbe bei den entsprechenden Maschen (darauf achten, dass sich diese nicht großziehen!) und führen die jeweils andere Farbe einfach hinter der Arbeit mit. Der Faden erscheint dann hinter dem Motiv waagrecht.
  • Bei vielen Motiven ist dieses Mitziehen des Fadens jedoch nicht möglich, weil entweder das Motiv doch etliche Maschen umfasst oder die Strickarbeit durch den hinten liegenden Faden zusammengezogen würde. Auch dieser Wechsel kann gut bewältigt werden, Sie "arbeiten" den nicht benötigten Faden nämlich ein. Hierfür sticht man die rechte Nadel einmal unter diesen (nicht benötigten) Faden ein, bevor man eine Masche des Motivs strickt. Und einmal stechen Sie über diesen Faden für die folgende Masche ein. Allerdings wird nur der Schmuckfaden, also der Faden des Motivs, durch die Masche gezogen.

Übrigens: Dass sich einzelne Maschen beim Fadenwechsel arg verziehen und hässliche Löcher bilden, kann man durch sogenanntes Kreuzen der Fäden verhindern. Hierfür müssen Sie bei der Masche, an der das Knäuel gewechselt wird, einfach den bisherigen Faden nach links unter die nächste Masche ziehen, sodass er etwas Halt (Reibung) an dem neuen Faden findet. Aber auch dieser Trick hat natürlich seine Grenzen. Motive mit häufigem Farbwechsel sehen nur bei sehr geübten Strickerinnen ebenmäßig aus.

Verstreute Motive stricken

Jedes Fadendurchziehen gerät an seine Grenzen, sei es, dass der Abstand zwischen dem Wechsel einfach zu groß wird oder dass Sie Garn sparen wollen. In diesem Fall empfiehlt es sich, für einzelne oder sehr entfernt liegende Motive einfach nur einen längeren Faden für jedes Motiv zu wählen und den Grundfaden hinter diesen Maschen vorbeizuführen. Allerdings müssen Sie in diesem Fall doch einige Fäden nach der Strickarbeit vernähen.

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