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Mini-Frankfurt-Sightseeing-Programm - die Highlights in einem halben Tag erkunden

Sie haben nur einen halben Tag Zeit, Frankfurt zu erkunden? Dann ist diese Mini-Sightseeing-Tour vielleicht genau das Richtig für Sie, denn sie verbindet einige der Sehenswürdigkeiten mit einer aufregenden Shopping-Tour.

Blick vom MyZeil auf den Dom
Blick vom MyZeil auf den Dom

Bevor Sie die Mini-Tour starten

Ein idealer Startpunkt für diese interessante Mini-Tour durch Frankfurt ist der Frankfurter Römer, das Wahrzeichen der Stadt schlechthin.

  • Zum Römer kommen Sie direkt mit der U-Bahn oder der Straßenbahn, er ist ideal angebunden.
  • Am Römer befindet sich (rechter Hand, wenn man auf den Römer schaut) auch die Tourist-Info. Dort sollten Sie sich einen kleinen Stadtplan besorgen, damit Sie die vorgeschlagene Tour auch finden.

Und nun steht Ihrer Entdeckungstour eigentlich nichts mehr im Wege. Entscheiden Sie selbst, was Sie ausführlicher besichtigen wollen und was Sie nur am Rande tangieren möchten. Bitte beachten Sie, dass die vorgeschlagene Mini-Tour keinesfalls alle Sehenswürdigkeiten von Frankfurt umfassen kann, sondern eine (durchaus persönliche) Auswahl darstellt.

Frankfurt an einem halben Tag - ein Vorschlag

  1. Zunächst bietet es sich natürlich an, den Römer und den Römerberg zu erkunden. Dort befindet sich der Justitia-Brunnen, die wieder aufgebaute alte Häuserzeile gegenüber dem Römer, die wunderschöne alte Nikolaikirche sowie zahlreiche Restaurants und Geschäfte. Erwähnenswert ist noch der Ausschank "Alte Limpurg" im linken Teil des Römers. Dort wird tatsächlich Wein aus dem Weingut der Stadt Frankfurt ausgeschenkt. Zwei historische Restaurants sind auch in der Nähe, zum Main hin finden Sie das "Haus Wertheim", daneben ein hübsches Café,  und in der Brauchbachstraße (rechts abbiegen) das "Steinerne Haus". 
  2. Sie laufen nun in Richtung Norden in die Neue Kräme. Links befindet sich die bekannte Paulskirche.
  3. Laufen Sie weiter geradeaus und Sie erreichen den Liebfrauenberg. Hier befindet sich der Eingang zu einem Kleinod, nämlich die Frankfurter Kleinmarkthalle.
  4. Folgen Sie dann weiter - immer Richtung Norden - der Liebfrauenstraße und Sie erreichen die Zeil, die (!) Frankfurter Einkaufsmeile.
  5. Linker Hand finden Sie die Katharinenkirche und die Hauptwache (mit Café). Dort befindet sich auch - leider etwas versteckt - der Struwwelpeter-Brunnen.
  6. Wer sich nicht gleich in das Shopping-Erlebnis stürzen will, fährt erst (direkt rechts neben Kaufhof) mal zum sog. Skydeck (Zeilgalerie) hinauf. Einen schöneren Überblick über das Bankenviertel, die Innenstadt und bei klarem Wetter bis zum Taunus gibt es kaum. Zudem ist die Aussicht (Stand 2012) noch kostenfrei. Zahlreiche Shops und Cafés laden zum Verweilen ein.
  7. Gleich nebenan befindet sich MyZeil, das durch seine kühne Glasarchitektur auffällt. Auch hier zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés. fahren Sie auf jeden Fall mit den Rolltreppen nach oben (siehe Foto).
  8. Nun lassen Sie sich die Zeil aufwärts, also nach Osten, vom Einkaufsrummel treiben. Sie kommen zur Konstabler Wache. Dort ist immer ein kleiner Bauernmarkt mit Imbiss.
  9. Von dort setzen Sie Ihre Mini-Tour durch Frankfurt wieder in Richtung Main fort. Folgen Sie beispielsweise der Hasengasse (Reste der alten Stadtmauer), dann der Domstraße. Zu viel Historisches darf man in diesem ebenfalls geschäftigen Teil Frankfurts jedoch nicht erwarten.
  10. Sie erreichen den Domplatz und können von dort aus den Dom besichtigen. Eine Turmbesteigung ist ebenfalls möglich (in der Tourist-Info nach den Öffnungszeiten fragen). Hier gibt es auch Ausgrabungen zu einigen römischen Gebäuden.
  11. Laufen Sie dann am Mainkai entlang zum Eisernen Steg. Diesen sollte man auf jeden Fall "erklimmen" - ein grandioses Mainpanorama sowie eine überwältigende Anzahl von "Treue-Schlössern" erwarten Sie.
  12. Dann laufen Sie den Römerberg hinauf und sind wieder am Ausgangspunkt.

Besonderer Tipp: Im Dezember finden Sie auf dem Römerberg einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Aber meiden Sie das Wochenende.

Wo parken, wo schlafen und was kann man abends machen?

  • Frankfurt hat zwar zahlreiche Parkhäuser, diese sind jedoch - wie in allen Städten - nicht gerade preiswert. Fahren Sie also mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch und in die Stadt.
  • In Frankfurt gibt es selbstredend auch zahlreiche Hotels für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Probleme kann es jedoch zu Messezeiten geben.
  • Eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit finden Sie im "Haus der Jugend". Diese Jugendherberge ist am Deutschherrnufer und ideal geeignet, von dort aus zu Fuß die Stadt zu erkunden.
  • Und was kann man abends unternehmen? In Frankfurt gibt es natürlich zahlreiche Diskotheken, Theater, die alte Oper und natürlich auch Musikclubs für jeden Geschmack (in der Info nachfragen). Originell und durchaus typisch ist jedoch ein Besuch in Alt-Sachsenhausen mit seinen Apfelweinwirtschaften, z. B. rund um den Affentorplatz.
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