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Mini-Chopper - Wissenswertes zum Fahrverhalten

Mini-Chopper sind genauso cool wie ihre großen Verwandten. Wer sich so eine kleine Maschine zulegen möchte, sollte allerdings ein paar Dinge berücksichtigen, denn das Fahrverhalten ist teilweise anders als bei den großen Motorrädern.

Eine Mini-Chopper erregt auch Aufsehen.
Eine Mini-Chopper erregt auch Aufsehen. © ingo_anstötz / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Mini-Chopper
  • Fahrstunden
  • Fahrpraxis

So fahren Sie mit einer langen Gabel

  • Alle Motorräder dieser Bauart, also auch Mini-Chopper haben gemeinsam, dass sie einen niedrigen Schwerpunkt haben und somit gut auf der Straße liegen, zumindest was den Geradeauslauf betrifft, das Kurvenverhalten ist nicht so gut, wie bei Motorrädern mit kürzerem Radstand und kompakterer Bauweise.
  • Für kleine Personen ist dieser Typ Maschine, auch ein Mini-Chopper sehr geeignet, denn man kommt mit dem ganzen Fuß, bzw. beiden Füßen auf die Erde, was die Sicherheit, auch im Stadtverkehr, beim Stop-and-Go-Fahren erhöht.
  • Die langen Gabeln für das Vorderrad, die typisch sind für Motorräder dieser Bauart sind für das Kurven Fahren nicht so geeignet, bzw. man muss sich an eine andere Kurventechnik gewöhnen.

Mini-Chopper haben ein anderes Fahrverhalten

  • Wenn Sie von einer anderen Maschine auf einen Mini-Chopper umsteigen, kann es sinnvoll sein, wenn Sie mit Ihrer Maschine ein paar Fahrstunden nehmen, bzw. langsam wieder die Fahrpraxis erwerben. Fahren Sie am Anfang lieber allein, sonst kommen Sie in einer Gruppe vielleicht schnell in Zugzwang und machen riskante Manöver, um mithalten zu können. Lassen Sie sich Zeit und suchen Sie sich erst einmal Touren aus, auf denen nicht so viel los ist.
  • Der gravierendste Unterschied beim Mini-Chopper ist, dass es dabei meist um Motorräder handelt, die nur 50 ccm haben. Das heißt, die Beschleunigung ist eher bescheiden. Das sollten Sie bei eventuellen Überholmanövern unbedingt beachten.
  • Wenn Sie mit einem Beifahrer unterwegs sind, kann das auf längeren Bergstrecken eine Qual für Mensch und Material werden, achten Sie darauf, dass das kleine Motorrad nicht zu heiß wird. Ebenso sollten Sie bei längeren Bergabstrecken Pausen machen, denn der kleine Motor hat fast keine Bremswirkung, auch nicht in einem kleinen Gang, wie das bei den großen Maschinen der Fall ist. Das heißt, Sie haben keine Motorbremse und müssen alles mit den Bremsen machen, da kann es passieren, dass diese überhitzen und nicht mehr greifen.
  • Einen tollen Vorteil hat das kleine Motorrad jedoch in der Stadt, es ist wenig und braucht wenig Benzin, dabei sieht es lässig aus, ganz wie die „großen Kollegen“. Voraussetzung ist, dass es immer geputzt ist.
  • Wenn Sie sich an den langen Lenker gewöhnt haben und wissen, wo Ihre Grenzen bei der Beschleunigung liegen, steht dem Fahrspaß nichts mehr im Weg.
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