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Mineralfarben - was Sie bei der Arbeit beachten sollten

Jede Farbe eignen sich für unterschiedliche Anforderungen und wenn Sie sich für das Anstreichen mit Mineralfarben entschieden haben, dann finden Sie hier nähere Informationen, was Sie dabei beachten sollten.

Diese Farbe hat viel Leuchtkraft.
Diese Farbe hat viel Leuchtkraft.

Mineralfarben sind spezielle Farben, die für den Innenausbau Anwendung finden, diese Farben werden auch Innenfarben genannt. Mineralfarben sind dadurch gekennzeichnet, dass ihr Hauptbestandteil das kaliumhaltige Alkalisilikat enthält, weswegen diese Farben auch Silikatfarben genannt werden. Wenn Sie einen Untergrund mit Mineralfarben anstreichen möchten, so sollten Sie sich über die Vorteile und Nachteile informieren.

Mineralfarben sind für den Heimwerker gut zu verarbeiten

  • Wenn Sie mit Mineralfarben arbeiten, dann sollten Sie bedenken, dass die Farbe nicht nur eine Schicht bildet, wie andere Farben, sondern dass sie sich nahezu unlösbar (durch die sogenannte Verkieselung) mit dem Material, das bestrichen wird, verbindet. 
  • Mineralfarben gibt es auch als echte Reinsilikat-Farben, die kurz vor dem Verarbeiten aus zwei verschiedenen Komponenten miteinander angerührt werden. Beachten Sie, dass Silikatfarbe normalerweise ein Mischprodukt aus Dispersionsfarbe und reiner Silikat-Farbe ist.
  • Mineralfarben sind diffusionsoffen, dies bedeutet, dass die Wand beziehungsweise der bemalte Untergrund "atmen" kann. Diese Art der Farben wird auch Keimfarbe genannt und ist resistent gegen Schimmel, Flechten und Pilze. Ein weiterer Vorteil ist, dass Mineralfarben wisch- und waschbeständig sind. Vorteilhaft ist des weiteren, dass sich mit Mineralfarben angestrichene Flächen nicht statisch aufladen, sodass Schmutzpartikel sich weniger leicht festsetzen können.
  • Achten Sie bitte bei der Verarbeitung darauf, dass Mineralfarben auf Ihrer Haut ätzen können.
  • Bedenken Sie bei der Wahl von Mineralfarben bitte auch, dass sie meist doch teurer sind als anderes Anstrich-Material. Zudem gilt, dass Mineralfarben für Gipsuntergründe nicht verwendet werden können. Auch auf Holz oder Metall sind diese Mineralfarben weniger bis gar nicht geeignet.
  • Manche Mineralfarben enthalten auch Anteile von Kunstharzen.

Mineralfarben werden auch unter dem Begriff Wasserglasfarben gehandelt. Lassen Sie sich am besten von einem Fachmann in einem Malerbedarfsgeschäft beraten, ob Mineralfarben für Ihre Ansprüche infrage kommen.

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