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Mindestfahrstunden zum Führerschein - so geht's schnell

Die Anforderungen an Fahrschulen und Fahrschüler sind aufgrund der Entwicklung des Straßenverkehrs in den letzten Jahren gestiegen. Die Fahrschüler-Ausbildungsordnung wird laufend um neue Inhalte ergänzt. Mindestfahrstunden zum Führerscheinerwerb gibt es nicht. Wenn Sie vom Fahrschullehrer zur Prüfung zugelassen werden und der Prüfer Ihre Fahrkünste als angemessen ansieht, haben Sie genügend Fahrpraxis gesammelt.

Ausbildungsfahrten auf der Autobahn.
Ausbildungsfahrten auf der Autobahn.

Der Vorschriften-Dschungel erstreckt sich allerdings nicht auf die Kosten einer Fahrschulausbildung. Diese sind im Gegensatz zum vollständig geregelten Inhalt dem freien Markt überlassen. Klar daher Ihre Frage, wie Sie preiswert mit wenig Geld und höchstens mit den notwendigen Fahrstunden zum Ihrem Führerschein kommen.

Mindestfahrstunden zum Führerschein entscheidet jeder Fahrschüler

  • Dem theoretischen Teil der Führerscheinausbildung folgt die praktische Ausbildung. Sie müssen lernen, ein Fahrzeug sicher und allein durch den täglichen Verkehr steuern zu können.
  • Das wird Ihnen als Mensch mit einem gesunden Selbstbewusstsein leichter fallen als ängstlicher Fahrschüler.
  • Ihr Fahrlehrer führt ein gesondertes Ausbildungsbuch. Darin ist aufgeführt, was Sie in der jeweiligen Fahrstunde gelernt haben. Wechseln Sie beispielsweise aus bestimmten Gründen die Fahrschule (Umzug, fehlende Sympathie), erhalten Sie vom Fahrlehrer eine Bescheinigung über absolviertes Fahrpensum und Ihre Fahrkünste.

Fahrstundenzahl steigt mit Fahrschüleralter an

  • Ihre Fahrschulausbildung beginnt mit einer Grundausbildung. Die dafür möglicherweise anfallenden Fahrstunden lassen sich in ihrer Gesamtheit nicht genau als Mindestfahrstunden planen oder im Voraus berechnen. Die Anzahl der Fahrstunden wird von mehreren Faktoren bestimmt.
  • Ab welchen Zeitpunkt, Sie ein Motorrad, einen PKW oder einen großen LKW nach bestandener Prüfung allein fahren dürfen beziehungsweise zur Prüfung zugelassen werden, entscheiden Ihre Vorkenntnisse, Lernfähigkeit, fahrerisches Talent und auch Motivation.
  • Diese Faktoren sind bei jedem Fahrschüler unterschiedlich. Es ist auch ein Unterschied, ob Sie zum ersten Mal an einer Führerscheinausbildung teilnehmen oder ob Sie einen vorhandenen PKW-Führerschein um die Motorradklasse erweitern.
  • Eine Grundausbildung wird in allen Fahrerlaubnisklassen durchgeführt. Nach den Erfahrungswerten von Fahrlehrern hängen Mindestfahrstunden nicht unwesentlich vom Alter des Führerscheinbewerbers ab.
  • Als Durchschnittswert (PKW-Führerschein) für eine Anzahl benötigter Fahrstunden können Sie annehmen, Lebensalter mal 1,3. Mit 30 Jahren fahren Sie in der Grundausbildung durchschnittlich 33 Stunden. Ein gänzlich unbedarfter 60-jähriger Führerscheinbewerber müsste mit mehr als 60 Fahrstunden rechnen.
  • Wenn Sie die Grundausbildung absolviert haben, folgen in den meisten Führerscheinklassen weitere vom Gesetzgeber festgeschriebene Ausbildungsfahrten. Diese oftmals Sonderfahrten genannten Fahrstunden gelten lediglich nicht für die Klassen M, L und T.

Die Mindestanzahl dieser Sonderfahrten muss eingehalten werden. Wird zu einem auch späteren Zeitpunkt bei Kontrollen festgestellt, dass Sie nicht alle erforderlichen Sonderfahrten absolviert haben, kann das zu einem nachträglichen Fahrerlaubnisentzug führen. Sie können Sonderfahrten durchaus als Mindestfahrstunden und absolutes Minimum betrachten.

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