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Milchunverträglichkeit bei Kindern - Informatives

Bei Kindern, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern, ist eine Milchunverträglichkeit nicht immer einfach zu erkennen. Die Symptome sind nicht immer eindeutig und können daher auch übersehen werden.

Nicht immer ist Milch für Kinder gesund.
Nicht immer ist Milch für Kinder gesund.

Was Sie benötigen:

  • Geduld
  • Ernährungstagebuch
  • Informationen
  • Kinderarzt

Eine Milchunverträglichkeit ist bei Kindern oft schwer zu erkennen

  • Bei Kindern versteckt sich eine Milchunverträglichkeit häufig hinter Symptomen, die nicht immer eindeutig auf eine Lactoseintoleranz hinweisen. 
  • Reaktionen auf eine Milchunverträglichkeit können bei Ihrem Kind zum Beispiel an der Haut auftreten. Bei Säuglingen kann das ein Auftreten von vermehrtem Milchschorf sein, der aber auch bei sehr vielen Kindern auftritt, die keine Lactoseintoleranz haben.
  • Auch Reaktionen des Darmtrakts Ihres Kindes können auf eine Unverträglichkeit auf Milcheiweiß hinweisen. So leiden Ihre Kinder vielleicht an Koliken oder Durchfall. Bei Säuglingen kann dieses Zeichen auch als normale Reaktion zum Beispiel beim Zahnen auftreten.
  • Manchmal tritt bei einer Unverträglichkeitsreaktion Atemnot auf.
  • Auch Kinder, die gestillt werden, können, wenn auch nur selten, an einer Milchunverträglichkeit leiden, denn Sie nehmen eine geringe Menge Milcheiweiß der mütterlichen Nahrung über die Muttermilch auf.

Darauf sollten Sie bei Kindern mit Milchunverträglichkeit achten

  • Weil die Lactoseintoleranz, gerade bei kleinen Kindern, nicht leicht festzustellen ist, brauchen Sie als Eltern Geduld. Gehen Sie zum Kinderarzt, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind auf Milch und Milchprodukte mit einer Unverträglichkeit reagiert. Auch der Besuch bei einem Allergologen ist ratsam.
  • Besonders hilfreich ist es, über mehrere Monate ein Ernährungstagebuch zu führen. Schreiben Sie täglich genau auf, was Sie Ihrem Kind füttern und ob es eine Reaktion auf die Nahrungsmittel gegeben hat. So kann auch eine Spätreaktion besser eingeordnet werden.
  • Probieren Sie vorsichtig verschiedene Milchprodukte aus und beobachten Sie Ihr Kind genau. Auch hier ist ein Ernährungstagebuch ein wichtiges Hilfsmittel für Sie und den behandelnden Arzt.
  • Wenn Sie Ihr Kind stillen und den Verdacht haben, dass es an einer Unverträglichkeit auf Milcheiweiß leidet, hilft es, wenn Sie sich kuhmilchfrei ernähren.
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