- 01.02.2012 Roswitha Gladel
Hilfe, wenn einen keiner will
Wenn Sie das Gefühl haben und oft denken: "Mich will ohnehin kein Junge", entspricht dies nicht den Tatsachen, denn natürlich sind nicht alle Jungen gleich und so gibt es mit Sicherheit auch Jungens, die Sie mögen. Machen Sie sich klar:
- Äußerlichkeiten sind wichtig, aber Sie müssen keine Schönheitskönigin sein. Auch wer dick ist oder schiefe Zähne hat, muss kein abstoßendes Äußeres haben. Achten Sie darauf, sich zu pflegen und nett anzuziehen. Tragen Sie nicht einfach etwas Modisches, sondern etwas, das zu Ihrem Typ und zu Ihrer Figur passt. Je weniger Sie sich gehen lassen, um so weniger Ablehnung werden Sie erfahren. Das stärkt Ihr Selbstbewusstsein.
- Fixieren Sie sich nicht darauf, in besonders angesagten Cliquen zu landen. Dort bekommen Sie meistens eine Abfuhr, wie so gut wie jeder andere auch. Ablehnung ist dort fast normal. Diese Cliquen pflegen ihr Image, indem Sie auf ungefähr 99 % der anderen Menschen einhacken. Nehmen Sie diese Menschen nicht ernst und ersparen Sie sich Demütigungen, indem Sie versuchen, dort Anerkennung zu finden.
- Auch problematisch ist es, beim coolsten Jungen landen zu wollen. Diese Jungens werden von vielen begehrt. Das führt meist zu einer Selbstüberschätzung dieser männlichen Wesen. Außerdem, wer alle haben kann, muss viele aussortieren. Die meisten Mädchen werden abgewiesen werden. Wenn Ihnen das passiert, denken Sie daran, das passiert der Mehrheit. Also kein Grund, an sich zu zweifeln.
- Anerkennung macht selbstbewusst. Viele Jungens werden Sie mögen. Versuchen Sie es doch mal bei den Jungens, die nicht ganz so beliebt sind. Dort werden Sie erfahren, dass es Jungens gibt, die Sie mögen.
So wird Sie auch ein Junge mögen
- Denken Sie an Ihre Talente, Ihre Vorzüge und arbeiten Sie daran. Jeder kann irgendetwas besonders gut oder hat körperliche Vorzüge gegenüber anderen. Besinnen Sie sich darauf.
- Versuchen Sie es mit Autosuggestion. Lächeln Sie sich im Spiegel an und sagen Sie laut und deutlich: „Du bist nett. Ich mag Dich.“ Das ist besser als beim Blick in den Spiegel zu denken, das man hässlich und unbeliebt ist. Sie werden lernen, sich zu mögen, wenn Sie es nur oft genug sagen.
- Wenn Sie denken: "Mich will kein Junge", dann überlegen Sie, was Jungens mögen. Achten Sie mal auf Themen, über die Jungens untereinander sprechen. Es dreht sich nicht nur um Mädchen, sie sprechen auch über Musik, Sport, Autos, Computer und alle möglichen Themen des Alltags. Machen Sie sich fit in den Themen, über die bei den Jungs gesprochen wird.
- Jetzt kommt es nur noch darauf an, zu zeigen, was Sie drauf haben. Geben Sie kluge Kommentare ab. Widersprechen Sie und begründen Sie, wieso Sie manches anders sehen, indem Sie sachliche Argumente vorbringen. Sie bekommen Aufmerksamkeit und Anerkennung. Vielleicht stehen Sie sogar im Mittelpunkt. Das stärkt Ihr Selbstbewusstsein.
Vor allen Dingen denken Sie nicht immer "Mich will keiner". Beschäftigen Sie sich mit den Menschen, die Sie mögen, nicht mit denen, die es nicht tun. Es gibt genug davon. Denken Sie daran, dass es nicht stimmt, dass Sie keiner mag. Niemand wird von allen gemocht. Es ist nur wichtig, dass Sie jemand mag und den gibt es mit Sicherheit. Das Wichtigste ist, dass Sie sich selbst erst mal mögen.