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Metallica Schriftart - so gestalten Sie markante Band-Visuals

Im Licht von Merchandising und erhöhter Live-Präsenz sind Visuals ein wichtiger Baustein im gesamten Erscheinungsbild von Bands und Musikern. Wer seinen Fans nachhaltig in Erinnerung bleiben möchte, benötigt außer guter Musik auch markante, visuelle Merkmale, um überzeugend zu wirken, beispielsweise nach dem Vorbild der Metallica-Schriftart.

Schriften im Metallook erstellen Sie mit Photoshop.
Schriften im Metallook erstellen Sie mit Photoshop.

Was Sie benötigen:

  • Photoshop

Schriftarten für Bandlogos nutzen - so geht es

  • Geschriebene Bandnamen und Bandlogos sind bei vielen Bands identisch. Gerade im Metal-Bereich haben sich zudem bestimmte, nach Genres geordnete Stile durchgesetzt. So verfügen gerade Bands, die härteren Spielarten anhängen, beispielsweise Death Metal oder Crust Bands, über Logos mit Underground-Flair, die wirken, als seien sie in eine Scheibe hinein gekratzt oder mit dem Edding schnell an eine Wand gescribbelt worden.
  • Im Black Metal-Bereich, aber auch darüber hinausgehend, ist zumindest die Grundform der Metallica-Schriftart in die Gestaltung von Logos und Bandnamen übergegangen. Die Rede ist von einer Grundgestaltung, bei der der linke und rechte Buchstabe bzw. die Wortenden auf gleiche Weise ausgearbeitet sind. Diese Art der Gestaltung verleiht den Logos eine gewisse Symmetrie und Geschlossenheit, die auf Shirts und Plattencovern sehr gut zur Geltung kommt.

Effekt vom Metallica-Schriftzug erstellen

Ein ideales Programm, um Schriftzüge mit ganz unterschiedlichen Effekten auszustatten, ist das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, das Sie in einer voll funktionsfähigen Testversion von der Website des Anbieters downloaden können. Nutzen Sie das Programm, um eine Schriftart Ihrer Wahl mit einem steinartigen, leicht metallischen Look zu versehen, der an den bekannten Metallica-Schriftzug erinnert.

  1. Öffnen Sie Adobe Photoshop und erstellen Sie ein Dokument mit den Abmessungen Ihrer Wahl, beispielsweise 1600 Pixel mal 1200 Pixel.
  2. Führen Sie einen Doppelklick auf die Hintergrundebene im Ebenen-Fenster durch, um diese besser bearbeiten zu können.
  3. Wählen Sie als Vordergrundfarbe ein mittleres Grau und füllen Sie die Ebene mit dem Eimerwerkzeug mit dieser Farbe.
  4. Aktivieren Sie das Text-Werkzeug und erstellen Sie mit dem Font Ihrer Wahl einen Schriftzug.
  5. Skalieren Sie die Schrift auf die gewünschte Größe, platzieren Sie sie in Ihrem Dokument.
  6. Wählen Sie im Menü "Ebene > Ebenenstil > Abgeflachte Kante und Relief". Unter Stil wählen Sie "Abgeflachte Kante innen" und unter "Technik" wählen Sie die Option "Hart meißeln". Als Wert für "Tiefe" tippen Sie 190 % ein, mit einer Größe von 30 Pixeln. Unter "Schattierungen" stellen Sie den Winkel auf "40 Grad" und deaktivieren die Checkbox "Globales Licht verwenden". Wählen Sie "60 Grad" als Höhe für den unteren Winkel. Als "Glanzkontur" wählen Sie die zweite Kurve und ziehen den ersten Bogen etwas gerader. Stellen Sie den Lichtermodus auf "Negativ multiplizieren". Die Deckkraft sollte 100 % betragen. Als Tiefenmodus wählen Sie die Option "Linear nachbelichten" und die Farbe Schwarz. Auch hier sollte die Deckkraft 100 % betragen.
  7. Wählen Sie nun links, unter "Stile", die Einstellung für "Kontur", wählen einen linearen Verlauf und aktivieren die Checkbox "Glätten" und stellen unter Bereich den Schieberegler auf 45 %.
  8. Unter "Struktur" wählen Sie nun "Gesteinsmuster". Den Tiefenwert lassen Sie bei 100 % und geben eine Tiefe von 25 % an.
  9. Nun aktivieren Sie links "Verlaufsüberlagerung". Geben Sie nun einige Farben für einen metallisch wirkenden Verlauf an. Per Doppelklick auf die Farbquadrate unter der Verlaufsanzeige können Sie jeweils einen Farbwert einstellen. Vergeben Sie links einen taubengrauen Ton. Ganz rechts geben Sie ein sehr helles, leichtes Blau an.
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