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Menschen mit Schwanz - ein wissenschaftlicher Überblick

Das Steißbein ist beim Menschen der verkürzte Schwanz. Während bei Tieren dort noch weitere verknöcherte Knorpel liegen, die aber keine Nerven enthalten, ist beim Menschen dort das Ende. Eine Laune der Natur hat aber bei manchen Menschen einen Schwanz entstehen lassen.

Ein verlängertes Steißbein führt zu einer Schwanzbildung.
Ein verlängertes Steißbein führt zu einer Schwanzbildung.

In der Antike nahm man an, dass es ganze Völker gäbe, in denen die Menschen einen Schwanz besitzen. Das ist natürlich Humbug und auch nicht wirklich bewiesen worden. Tatsächlich gibt es dieses Phänomen, aber es handelt sich meist um eine krankhafte Veränderung des Körpers. 

Warum entsteht dieser Schwanz?

  • In der Regel handelt es sich bei dem Schwanz um Fettgewebe, Muskelfasern oder Kollagen. In diesem Bereich sind somit keine Wirbel mehr vorhanden, was ein Entfernen vereinfacht.
  • Es kann sich auch um eine angeborene Gewebevermehrung handeln. In diesem Fall hat sich der Schwanz des Embryos nicht vollständig zurückgebildet. Bis zur 7. Woche hat ein Embryo noch eine Art Schwanz, der sich aber meist bis zur 7. Woche zurückgebildet hat. Eine Laune der Natur verhindert das manchmal.

Wie werden solche Menschen behandelt?

  • Eine chirurgische Entfernung ist die einzige Möglichkeit, um den Schwanz beim Menschen zu entfernen. Dabei wird einfach das überschüssige Gewebe entfernt.
  • Wird ein Neugeborenes mit einem Schwanz geboren, wartet man in der Regel, ob er sich verwächst. Es handelt sich meist um einen überschießenden Steißwirbel, er ist einfach zu schnell gewachsen.
  • Bevor der Arzt Ihnen diesen Überstand entfernen kann, muss er natürlich sicherstellen, dass es sich um keinen Tumor oder eine andere bösartige Veränderung handelt. Unter Umständen wird er dafür eine Gewebeprobe benötigen.

Einen richtigen Schwanz haben Menschen nicht. Das hintere Körperende überragt einfach ein wenig den Po - so wie manche Tiere ein ganz kleines Stummelschwänzchen haben. Er ist somit eigentlich nicht wirklich zu sehen, wenn man angezogen ist. Da er aber verständlicherweise stört, kann er meist auch entfernt werden.

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