Fast alle Hunde können von Natur aus schwimmen. Doch manche trauen sich einfach nicht oder haben irgendwann einmal schlechte Erfahrungen mit Wasser gemacht und weigern sich daher schwimmen zu gehen. Doch mit Geduld und ein paar Tricks können Sie Ihren Hund wieder fürs Schwimmen begeistern.
- 27.08.2010 Anne Leibl
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
- Falls Sie Ihren Hund früher schon einmal beim Schwimmen beobachtet haben, wissen Sie, dass er wirklich schwimmen kann. Falls nicht, sollten Sie vorsichtshalber nicht davon ausgehen, dass er es sowieso kann. Manche Hunde können es von Natur aus tatsächlich nicht.
- Locken Sie Ihren Hund ins flache Wasser, solange er noch stehen kann, wird er Ihnen folgen. Sobald es zu tief wird um stehen zu können, wird Ihr Hund entweder losschwimmen oder eine Art Männchen machen, d.h. sich auf die Hinterbeine stellen. Vielleicht läuft er auch zurück ins flache Wasser, dann locken Sie ihn wieder zurück zu sich.
- Zwingen Sie Ihren Hund niemals ins tiefe Wasser! Mit Gewalt erreichen Sie nur, dass Ihr Hund noch mehr Angst bekommt und eventuell sogar schnappt oder beißt, um sich zu wehren. Gehen Sie stets auf seine Körpersprache ein. Sie kennen Ihren Hund am besten und wissen, wann er Angst zeigt und wann nicht.
- Zeigen Sie Ihrem Hund, wie er am besten schwimmen kann. Wenn er Männchen im Wasser macht, heben Sie vorsichtig und langsam seinen Hintern an, damit Ihr Hund versteht, dass er sich nicht "stehend" fortbewegen kann, sondern gerade im Wasser liegen muss.
- Manche Hunde "laufen" im Wasser nur mit den Hinterläufen und vergessen die Vorderläufe mit zu bewegen. Auch dies können Sie ihrem Hund zeigen, indem Sie ihn sanft in die richtige Schwimmposition drücken. Eventuell müssen Sie ihn am Bauch festhalten, damit er nicht untergeht.
- Es kann auch helfen, wenn Sie die Schnauze des Hundes nach unten drücken. Natürlich nicht ins Wasser drücken, sondern bis knapp über die Wasseroberfläche. So liegt Ihr Hund richtig im Wasser und hat die perfekte Position, um los zu schwimmen.