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Mausefalle kaufen und richtig verwenden - so geht's

In Ihrem Keller tummeln sich die Mäuse? Wenn Sie keine Katze haben, die Sie auf die Jagd schicken können, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als eine Mausefalle zu kaufen. Bevor Sie den Einkauf starten, sollten Sie sich allerdings überlegen, ob Sie die Mäuse töten wollen, oder ob Sie sie lediglich einfangen und draußen in die Freiheit entlassen wollen.

Diese klassische Mausefalle können Sie für ein paar Euro kaufen.
Diese klassische Mausefalle können Sie für ein paar Euro kaufen.

Tot oder lebendig? Diese Gewissensfrage müssen Sie sich stellen, wenn Sie eine Mausefalle kaufen müssen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, eine gefangene Maus an die frische Luft zu befördern und sich nicht ekeln, ist es sicherlich tierfreundlicher, eine sogenannte Lebendfalle zu kaufen. Unabhängig davon, für welche Variante der Mausefalle Sie sich entscheiden, müssen Sie einen Köder hineinlegen, um die Maus in die Mausefalle zu locken. Es eignen sich Nüsse, Käse, Rosinen oder Schokolade.

Diese Mausefalle tötet die Maus

  • Sicherlich haben Sie eine sogenannte Schlagfalle schon einmal gesehen. Die klassische Mausefalle besteht meist aus einem Holzbrettchen und einer Drahtvorrichtung mit einer Feder. Sobald die Maus in diese Mausefalle geht, löst sie mit ihrem Gewicht einen Mechanismus aus, der einen Drahtbügel heruntersausen lässt. Dieser Bügel bricht der Maus das Rückgrat. Wird sie nicht richtig getroffen, steht ihr ein langer und quälender Todeskampf bevor.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Mausefalle ist, dass sie - wird sie von Kindern oder Haustieren ausgelöst - ihnen schmerzhafte Verletzungen zufügen kann.

Kaufen Sie besser eine Lebendfalle

  • Lebendfallen bekommen Sie in unterschiedlichen Ausführungen. Die klassische Variante dieser Art von Mausefallen ist ein Käfig, dessen Türe sich schlagartig verschließt, sobald die Maus den Köder berührt. Ausgelöst wird dieser Mechanismus durch den Kontakt mit der Köderhalterung.
  • Müssen Sie mehrere Mäuse einfangen, lohnt es sich eine sogenannte Reusenfalle zu kaufen, da diese Art der Mausefalle sich nicht verschließt und so mehrere Mäuse nacheinander die Falle betreten können. Bei der Reusenfalle unterliegt die Maus lediglich dem Irrtum, sie könne der Falle nicht mehr entkommen, da ihr der Rückweg zu eng erscheint. Der Nachteil dieser Falle ist allerdings, dass die Maus durchaus versuchen kann, aus der Falle zu entkommen. Gelingt ihr das, hat sie gelernt, dass sich in der Falle Futter befindet und sie sich durch das Betreten der Mausefalle nicht in Gefahr begibt. Sie wird Ihnen also lediglich die Köder wegfressen und die Falle wieder verlassen.
  • Wenn Sie eine Lebendfalle einsetzen, sollten Sie sie nicht einfach aufstellen und vergessen, sondern sie täglich kontrollieren. Tun Sie das nicht, stirbt die gefangene Maus an Wasser- oder Nahrungsmangel.

Diese Falle ist in Deutschland verboten

  • Chemische Fallen arbeiten mit einem Lockstoff, der der Maus sehr attraktiv erscheint. Kommt sie mit der extrem stark klebrigen Masse in Berührung, gibt es kein Entkommen mehr, denn die Maus kann sich nicht mehr befreien. Sie stirbt an Erschöpfung oder Unterkühlung.
  • Diese Art der Mausefalle ist in Deutschland aus tierschutzrechtlichen Gründen verboten; Sie können die Chemikalie deshalb nirgends kaufen.
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