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Maus herauslocken - so gelingt's

Mäuse kommen gerade in ländlichen Gegenden häufig vor aber auch in der Stadt hat so mancher Probleme mit den kleinen Plagegeistern. Um eine Maus loszuwerden, muss man Sie erst mal herauslocken, wie das funktioniert, kann hier nachgelesen werden.

Mit speziellem Ködergift können Sie die Maus herauslocken und gleichzeitig vergiften.
Mit speziellem Ködergift können Sie die Maus herauslocken und gleichzeitig vergiften.

So locken Sie die Maus an

  • Auf dem Land sind Mäuse nix ungewöhnliches, in der Stadt kommen Sie etwas seltener vor, aber immer noch häufig genug, um so manchem auf die Nerven zu gehen. Hat man ein Problem mit einer Maus, sollte man als aller erstes versuchen herauszufinden, von wo die Maus herkommt. Genauer gesagt wie Sie ins Haus oder die Wohnung gelangt. Hat man eine Idee oder gar die Ursache gefunden kann man beginnen die Fallen zielgerichtet aufzustellen. Aber welchen Köder soll man für die Fallen nehmen?
  • Hier gibt es viele unterschiedliche Meinungen und viel Irrglaube. Der größte Irrglaube ist, dass man Mäuse mit Käse fängt, das funktioniert meistens nur im Fernsehen. Um eine Maus herauslocken zu können, braucht es schon etwas mehr als ein Stück Käse. Man kann es zum Beispiel mit Speck oder etwas Süßem (Nutella) versuchen, Mäuse tappen dann ganz gerne mal in die Falle. Aber immer klappt das auch nicht, da kommt es darauf an, wie clever die Maus ist. Zwar sind Mäuse nicht so intelligent wie Ratten aber auf jeden Trick fallen sie auch nicht herein. Achten Sie beim Befüllen und Aufstellen der Fallen, dass Sie diese nicht mit bloßen Händen berühren, denn sonst haftet der menschliche Geruch daran und die Mäuse tappen deutlich seltener in die Falle. Um zu verhindern, dass zu viel menschlicher Geruch an der Falle ist, können Sie Einweghandschuhe nehmen und diese mit Blumenerde einreiben. Mit den präparierten Handschuhen die Falle befüllen und schon klebt kaum menschlicher Geruch an der Falle.
  • Ein sehr wirksamer Köder für das Herauslocken einer Maus ist Rattenfutter, das kann man in jeder Zoohandlung kaufen und wirkt sehr anziehend auf Mäuse. Aber der Trend in der Mäuse- und Rattenbekämpfung geht weg von der normalen Köderfalle. Man hat herausgefunden, dass es viel wirksamer ist, spät wirkendes Gift einzusetzen. Die Maus kommt dann zum Köder, frisst etwas, geht zurück zu den anderen Mäusen und zeigt diesen wo es was zu Fressen gibt. Erst nach einigen Tagen stirbt die Maus dann, meistens relativ schmerzfrei. Dieses Ködergift enthält sogenannte Gerinnungshemmer und ist nur bei der Einnahme von sehr großen Mengen für Menschen und Haustiere gefährlich. Das Ködergifte erhalten Sie im Fachhandel oder dem Internet. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Inhaltsstoff Cumarine enthalten ist. Hierbei handelt es sich um den erwähnten Gerinnungshemmer. Hier finden Sie ein Beispiel für einen solchen Köder. Des weiteren können Sie dort je nach Schädling die genaue Dosierung nachlesen.
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