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Mauerkrone - so decken Sie Ihre Gartenmauer ab

Besonders Gartenmauern sind Wind und Wetter ausgesetzt, sodass Feuchtigkeit schnell in das Mauerwerk eindringen kann. Eine Mauerkrone als Abdeckung kann davor schützen.

Eine Mauerkrone schützt vor Witterungseinflüssen.
Eine Mauerkrone schützt vor Witterungseinflüssen.

Was Sie benötigen:

  • Abdecksteine oder Dachziegel
  • Dichtschlamm
  • Mörtel
  • alternativ Blech oder Beton
  • Maurerwerkzeuge wie Putzkelle, Eimer etc.
  • und natürlich Zeit

So schützen Sie die Mauerkrone

Die Mauerkrone von Gartenmauern sollte vor allem vor Feuchtigkeit durch Regen geschützt werden - dafür sorgt die Mauerabdeckung. Dabei ist vor allem ein kleiner Überstand sinnvoll, auch Traufkante genannt, der dafür sorgt, dass auch seitlich in den oberen Teil der Mauerkrone keine Feuchtigkeit eindringen kann.

  • Mauerabdeckungen gibt es aus Metall, Beton oder Keramik zu kaufen. Viele Hersteller, die auch Dachziegel oder andere Bauelemente machen, bieten solche Abdecksteine für Mauerkronen an. Diese haben manchmal Dachziegelform, es sind jedoch auch flache Steine oder Steine in Form eines Satteldaches erhältlich. Was Sie wählen, hängt letztlich damit zusammen, wie viel Geld Sie ausgeben wollen und wie die Mauer nachher sich in Ihren Garten einfügen soll.
  • Das sind die professionellen Lösungen. Es geht jedoch auch preiswerter: Kleine Mauerstücke lassen sich recht preiswert mit einem Metall- oder Aluminiumblech in U-Form abdecken. Vielfach können Sie hierbei Altmetall oder Blechreste verwenden, edler wird es mit Stahlblech oder gar Kupfer. Mauerkronen aus Blech müssen mit einem speziellen Blechkaltkleber aufgeklebt werden und sollten - wenn möglich - aus einem Stück bestehen.
  • Auch Platten von Gartenwegen und Terrassen können - passend mit einer Steinsäge zugesägt - als Mauerabdeckung dienen. 
  • Und natürlich können Sie die Mauer auch mit einer Schicht Beton abdecken - schön sieht das allerdings nicht aus, und sehr haltbar wird es auch nicht sein, denn nun ist der Beton der Witterung ausgesetzt. Arbeitet man hier nicht rissfrei und genau, wird er im Laufe der Zeit, genau wie Mörtel, herunterfrieren und -bröseln. 
  • Vor dem Einbetten der Mauerabdeckung in Mörtel benötigen Sie eine Schicht Dichtschlamm. Dieser sorgt dafür, dass unterhalb der Mauerkrone keine Lufteinschlüsse verbleiben und auch kein Wasser dort eindringen kann. Die Mauerkrone wird damit sozusagen verschlossen. Diese Art Dichtung wird aus Pulver mit Wasser angerührt und mit einer Kleisterbürste oder mit der Putzkelle aufgetragen. Die eigentliche Mauerabdeckung wird dann nach Trocknen des Dichtschlammes in ein Mörtelbett verlegt. Hier eignet sich vor allem flexibler Verlegemörtel gut. Achten Sie darauf, die Steine oder Elemente für die Mauerabdeckung so dicht wie möglich aneinander in dieses Mörtelbett zu legen.
  • Bei Dachziegeln haben Sie sozusagen einen natürlichen Überlapp, der bei vielen professionellen Mauerabdeckungen auch genutzt wird. Wenn Sie Granit oder andere Steine verwenden, sollten Sie einen speziellen Mörtel für Natursteine verwenden. Oftmals müssen Sie diese natürliche Abdeckung jedoch noch elastisch verfugen, damit kein Wasser eindringt.
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