Aufregung kann uns dabei helfen, uns lebendig zu fühlen, aber sie kann auch dazu führen, dass wir nicht mehr richtig nachdenken und vielleicht falsche Entscheidungen fällen. Es gibt gute Maßnahmen gegen die Aufregung. So können Sie sich wieder entspannen:
- 25.01.2011 Dr. Kathrin Kiss-Elder
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
Sich besser kennenlernen und dadurch gegen die Aufregung vorgehen
- Wenn Sie sich schnell aufregen, können Sie viel gegen die Aufregung tun. Vor allem müssen Sie eins tun: Sich besser kennen lernen.
- Führen Sie möglichst jeden Tag Tagebuch darüber, wann Sie sich aufgeregt haben – und was Sie dagegen unternommen haben. Und wie gut es funktionierte.
- Sie können auch Freunde bitten, Sie zu beobachten. Vielleicht fühlen Sie sich zwar aufgeregt, aber diese Stimmung dringt gar nicht nach draußen. Das entlastet viele. die sich schnell aufregen.
Schnelle Maßnahmen gegen die Aufregung
- Dazu können Sie ein paar einfache Tricks anwenden, um körperlich gegen die Aufregung vorzugehen – etwa zu experimentieren, ob Kaffee Ihre Aufregung steigert und Sie sich dadurch stärker aufregen. Auch schwarzer Tee kann dazu führen, sogar manche Kräutertees. Probieren Sie es aus.
- Bewegung ist ein tolles Mittel, um gegen die Aufregung vorzugehen. Wenn Sie nicht beobachtet werden, springen Sie schnell Seil. Sonst steigen Sie schnell Treppen. Spielen Basketball. Oder fahren einmal richtig schnell Fahrrad. Was den Körper erschöpft, entspannt oft den Geist.
- Gönnen Sie sich auch jeden Tag Zonen körperlicher und psychischer Entspannung, um nicht mehr so aufgeregt zu sein. Etwa ein Bad. Oder ein Spaziergang allein, eine kurze Zeit ohne jegliche Verpflichtung. Chillen Sie auf dem Sofa mit einem Buch.
- Atmen Sie tief durch, so tief, dass der Unterbauch sich mitbewegt und sich von Atemzug zu Atemzug der Körper mehr und mehr entspannt.
- Und wenn Ihnen das noch nicht reicht: Erlernen Sie eine Entspannungstechnik. Viele Volkshochschulen und freie Träger bieten das an.