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Massageöl erwärmen - Anleitung

Eine Massage ist eine Wohltat für den Körper, um z. B. Muskelverspannungen zu lösen, das Gewebe zu straffen oder einfach nur um wieder Vitalität zu schöpfen. Vorwiegend wird die Behandlung vom Masseur mit den Händen und einem Massageöl durchgeführt. Damit die Flüssigkeit besser in die Hautoberfläche eindringen kann, sollte man diese allerdings vorher erwärmen.

Die unterschiedlichsten Massagepraktiken können für Entspannung sorgen.
Die unterschiedlichsten Massagepraktiken können für Entspannung sorgen.

Was Sie benötigen:

  • Massageöl-Erwärmer

Massageöl - wissenswerte Hintergrundinformationen

Es gibt die unterschiedlichsten Massagetechniken. Dabei ist das richtige Massageöl ein sehr wichtiger Bestandteil bei der Behandlung. Denn diese dienen einerseits als Gleitmittel auf der Haut, während des Massierens wird die Haut gleichfalls auch geschont und dabei gleichzeitig gepflegt.

  • Das Auftragen des Öls auf die Haut sollte erst erfolgen, wenn dieses über das Erwärmen auf Körpertemperatur oder höher gebracht wurde. Denn automatisch spannen sich bei hohen Temperaturschwankungen zwischen der Haut und dem Öl die Muskeln an, Sie zucken zusammen, und die gesamte entspannende oder auch vitalisierende Wirkung ist dahin.
  • Einige Massageöle sind mit ätherischen Ölen versehen, die in keinem Falle zum Kochen beispielsweise gebracht werden sollten, denn oft erhalten die vor allem empfindlichen Fettsäuren gegenüber hohen Temperaturen nicht die Konsistenz , sodass zu starkes Überhitzen der Wirkstoff auf Haut, Geist und Körper seine Wirksamkeit auch verliert.
  • Entsprechend sollten Sie bei dem Erwärmen der Haut-, Pflege- und Massageöle so vorgehen, das Sie maximalen Genuss erreichen. In bestimmten Situationen kann ein temperaturmäßig über der Hautwärme liegendes Öl mehr zur Entspannung des Körpers und zur Harmonisierung der mentalen und emotionalen Balancen führen.
  • Das Öl sollten Sie nach Möglichkeit nicht im kalten Zustand auftragen, sondern vorher erwärmen. Erreichen können Sie die geeignete Temperatur in einem speziellen Erwärmer, in einer Flasche im Wasserbad oder ganz einfach mit dem Händen. Diese Möglichkeiten bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Das Erwärmen des Öls - diverse Alternativen

Das Erwärmen des Massageöls können Sie auf unterschiedlichen Wegen verwirklichen.

  • Die simpelste und auch in vielen Fällen benutzte Variante besteht darin, das Öl in eine Hand fließen zu lassen, die Sie zu einer Kuhle formen und möglichst die Finger eng zusammen pressen, damit kein Öl verloren geht. Nach dem Auflegen der anderen Hand - die Massageölflasche haben Sie abgestellt - können Sie nun waagerecht das Öl zwischen beiden Händen verreiben und durch diese Maßnahme das Öl erwärmen und anschließend auf die Haut auftragen. Vorteil ist die praktische und einfache Erwärmung des Öls, leider lässt sich damit nur eine kleine Menge des Öls auf ca. 34 Grad bringen.
  • Auch ein Massageöl-Erwärmer aus dem Fachhandel kann im Wasserbad eine mitunter größere Menge des Öls erhitzen. Oft sind die Geräte mit Karaffen ausgestattet, die Temperaturregelung erfolgt stufenlos. Im Wasserbad auf die gewünschte Temperatur gebracht, erhalten diese die Wirksamkeit, auch können Sie parallel unterschiedliche Öle erhitzen und für die Massage anwenden, während die Karaffen oder Ölbehälter eine längere Zeit die gewünschte Temperatur auch halten können. Der Preis beläuft sich für die Geräte dabei auf rund 20,- bis 25.- Euro.

Entsprechend hat das Vorwärmen der Öle seinen Sinn, sowohl die praxisorientierte und manuelle Variante bietet Vorteile, während das Gerät Kosten verursacht, aber auch Massagen umso komfortabler gestaltet. Entsprechend sollten Sie es Ihrem persönlichen Geschmack und Empfinden überlassen,  wie Sie Ihre Massagen gestalten.

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