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Mash zubereiten - das sollten Sie dabei beachten

Mash ist ein sehr beliebtes Pferdefutter, das immer wieder gerne - aus verschiedenen Gründen - dem Pferd zum Fressen gegeben wird. Doch sollte sich jeder Pferdebesitzer Gedanken über die Zubereitung machen. Ebenso sollte jeder Pferdebesitzer ausreichend Kenntnisse über die gesundheitliche Einwirkung besitzen.

Das Pferd hat ein empfindliches Verdauungssystem.
Das Pferd hat ein empfindliches Verdauungssystem. © Günter_Havlena / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Wasser
  • Weizenkleie
  • Eimer
  • Kochlöffel

Die Bestandteile von Mash

Mash ist nicht, wie viele Pferdebesitzer denken, eine Marke oder die Bezeichnung für nur ein bestimmtes Futter. Mash lässt sich wie folgt definieren:

  • Der Hauptbestandteil vom Mash ist Weizenkleie.
  • Je nach Hersteller werden dann noch verschiedene Zusätze hinzugefügt. Hierbei kann es sich um Getreide, getrocknetes Obst oder Vitamine und Mineralstoffe handeln.
  • Aus diesem Grund kann Mash in diversen Situationen gefüttert werden.
  • Denken Sie daran, dass Sie Mash ebenso bei Verdauungsbeschwerden des Pferdes als auch zum Abnehmen füttern können.

Was Sie beim Füttern beachten müssen

Damit es zu keinen gesundheitlichen Schäden beim Pferd kommt, müssen Sie immer Nachfolgendes im Auge behalten:

  • Denken Sie daran, dass die Weizenkleie immer zuerst im Wasser aufquellen muss, bevor sie diese an das Pferd verfüttern dürfen. Sollten Sie dies nicht tun, dann könnte die Weizenkleie beim Einspeicheln aufquellen und könnte im schlimmsten Falle zu einer Schlundverstopfung führen.
  • Beachten Sie auch, dass Sie zum Aufquellen immer heißes Wasser verwenden sollten und anschließend den Brei abkühlen lassen.
  • Mash besitzt einen sehr hohen Anteil an Rohfaser, die aber leichter verdaulich ist als Heu. Aus diesem Grund können Sie Mash bei Verdauungsproblemen des Pferdes füttern oder als Ersatz für Heu anbieten.
  • Bedenken Sie aber, dass das Phospor-Calcium-Verhältnis im Mash nicht ideal ist. Aus diesem Grund sollten Sie das Mash immer nur so oft füttern, wie dies auf der Verpackung angegeben wird.
  • Ebenso kann das in der Weizenkleie vorhandene Phytin eine Aufnahme von Zink verhindern.  
  • Vorsichtshalber sollten Sie - wenn Sie das Mash öfter und über einen längeren Zeitraum hinweg füttern - vom Tierarzt eine Blutanalyse durchführen lassen, damit Sie mit fehlende Spurenelemente bzw. Mineralstoffe zufüttern können.

Fazit: Das Mash darf immer nur als Zusatzfutter und niemals als Grundfutter angeboten werden. Nachdem die Zusammensetzung bei jedem Mash anders ist, sollten Sie unbedingt die auf der Packung angegebenen Informationen beachten.

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