Markise - die Montage gelingt Ihnen so

Markisen spenden Schatten an sonnigen Tagen. Markisen spenden Schatten an sonnigen Tagen.
Eine Markise kann bis zu 80 Kilogramm wiegen, traditionelle Befestigungssysteme wie Dübel sind daher nicht geeignet. Nutzen Sie zur Montage ausschließlich spezielle Schwerlast-Sets. Diese müssen Sie an die Beschaffenheit Ihrer Außenwand anpassen, im Zweifelsfall nehmen Sie Probebohrungen vor.
Jana Donatin
20.10.2011 Jana Donatin
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Drahtbürste
  • Bohrmaschine
  • Gewindestangen
  • Injektionsmörtel
  • Dichtkleber
  • Ausbläser oder Luftpumpe
  • Zollstock
  • Spannschnur
  • Ringmaulschlüssel
  • Funksteuerung

Markise an der Außenwand befestigen

Sie können Ihre Markise entweder an der Außenwand oder der Decke befestigen. Nutzen Sie zur Montage Stahldübel oder eine chemische Befestigung mit Injektionsmörtel und Ankerstangen aus Edelstahl. Stimmen Sie die Befestigung auch darauf ab, ob die Fassade wärmegedämmt ist oder nicht.

  1. Messen Sie zunächst die Breite zwischen beiden Montageplatten beziehungsweise der Konsolen aus. Übertragen Sie die Breite auf Wand oder Decke. Wollen Sie die Markise an der Fassade befestigen, müssen Sie auch die Montagehöhe berechnen. Es müssen mindestens 2 Meter Durchgangshöhe erhalten bleiben, sodass Sie später bequem darunter hindurchgehen können. Zeichnen Sie die Außenkante der Markise an und spannen gegebenenfalls eine Spannschnur, damit die Markise später gerade hängt.
  2. Legen Sie die Montageplatten an und zeichnen die Bohrlöcher an. Wählen Sie den Bohrer nach dem Material der Fassade aus, der Bohrdurchmesser richtet sich nach dem Durchmesser der Gewindestangen. Bohren Sie die Löcher für die Ankerstangen. Sind die Ankerstangen sehr dick, fräsen Sie die Löcher zusätzlich mit einem Konus aus. Die Tiefe der Bohrlöcher richtet sich nach der Länge der Gewindestangen.
  3. Reinigen Sie die Bohrlöcher erst mit einer Drahtbürste, anschließend blasen Sie diese mit einer Luftpumpe oder einem Ausbläser aus.
  4. Mischen Sie den Injektionsmörtel an und drücken diesen mit einer Kartusche in die Bohrlöcher. Drehen Sie sofort nach dem Befüllen die Ankerstangen in die Bohrlöcher. Nehmen Sie Korrekturen an den Stangen vor, solange der Mörtel noch feucht ist. Ist Ihre Außenwand gedämmt, kann es zusätzlich nötig sein, die Bohrlöcher mit Dichtkleber fest zu verschließen. Auf diese Weise kann keine Feuchtigkeit eindringen.
  5. Stülpen Sie die Montageplatten über die Gewindestangen, richten sie aus und befestigen sie mit Schrauben.
  6. Setzen Sie zu zweit die Markise in die Halterung ein und ziehen die Schrauben mit einem Ringmaulschlüssel fest. Um die Neigung der Markise einzustellen, lockern Sie die Klemmschrauben an der Konsole und legen mit einem Inbusschlüssel die letztendliche Position fest. Haben Sie eine Kassettenmarkise, montieren Sie noch die Abdeckplatte.

Nach der Montage die Funksteuerung einstellen

  1. Ist Ihre Markise mit einem Antrieb versehen, müssen Sie den integrierten Funkempfänger programmieren, damit Sensor, Antrieb und Handsender miteinander kommunizieren können. Für den Antrieb eines Elektromotors benötigen Sie einen Stromanschluss in der Nähe Ihrer Markise.
  2. Bohren Sie ein kleines Loch in Ihre Hauswand, in diesem befestigen Sie die Wandhalterung, in welcher der Sensor sitzt. Er misst Windgeschwindigkeit und Sonneneinstrahlung. Bei kabelgebundenen Systemen müssen Sie ein Kabel verlegen, das den Sensor mit Strom versorgt. Verschließen Sie das Bohrloch mit Silikon.
  3. Nach der Montage können Sie nun mit der Fernbedienung einen Funksensor individuell anpassen und steuern.
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