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Markenporzellan richtig reinigen - so geht's

"Weißes Gold" wird Porzellan auch genannt. Seit Jahrhunderten erfreut es die Menschen, besonders auf Tischen und beim Tafeln. Abgesehen davon, dass es dem Auge ein Wohlgefallen ist, besitzt Porzellan auch noch hervorragende Qualitäten, weil es so vielseitig bequem verwendbar ist: fürs Kochen, Servieren und zur Vorratshaltung. Außerdem ist es ein guter Wärmespeicher. Kein Wunder, dass Porzellan so begeistert, dass viele sich eine Sammlung von Markenporzellan anlegen.

Porzellan lässt sich relativ leicht reinigen.
Porzellan lässt sich relativ leicht reinigen.

Das richtige Reinigen von Porzellan, selbst von Markenporzellan, ist vergleichsweise mühelos zu bewerkstelligen und das Ergebnis erfreut, denn ein Lebensmittelhygieniker kann Ihnen bestätigen, dass gereinigtes Porzellan die geringsten Keimwerte aller in einer Küche üblichen Gegenstände aufweist.

So reinigen Sie Ihr Markenporzellan richtig

  • Es kommt schon vor, dass nach jahrelangem Gebrauch Ihr Porzellangeschirr Verfärbungen und Flecken zeigt. Wenn Sie sich nicht mit gekauften Reinigungsmitteln an Ihr kostbares Markengeschirr heranwagen möchten, versuchen Sie es zunächst mit einem schlichten Hausmittel. Tauchen Sie einen Korken in Speiseöl und stippen Sie ihn danach in Salz. Mit dem so präparierten Korken können Sie die Flecken und unschönen Schmutzstellen auf Ihrem Porzellan mit kreisend reibenden Bewegungen herausbekommen. Nach dieser Reinigungsprozedur sollten Sie Ihr Geschirr unter fließendem Wasser gründlich reinigen und gut trocken reiben.
  • Porzellan gibt es sowohl als "spülmaschinenfest", "spülmaschinentauglich" (übersteht die Spülmaschinenreinigung schadlos nicht sehr lange) oder - wenn es keine Angabe gibt - "spülmaschinenuntauglich". Das heißt, Sie sollten es nicht wagen, das Porzellan in der Spülmaschine zu reinigen. In der Spülmaschine ist Ihr Markenporzellan sowohl chemischen, thermischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Weißes Porzellan (ohne Deko) ist in der Regel spülmaschinenfest. Je dicker das Porzellan ist, desto besser übersteht es die mechanischen Belastungen in einer Spülmaschine. Das in Hotels übliche Porzellan rechnet zu der sogenannten "halbstarken Scherbe" und ist prinzipiell spülmaschinenfest. 
  • Stellen Sie fest, ob ihr Porzellan mit einer Inglasur oder einer Unterglasur versehen ist. Dann ist es spülmaschinenfest, nicht hingegen, wenn es eine sogenannte Aufglasur aufweist. Wenn Ihr Porzellan leuchtend rot oder intensiv gelb ist, dann ist das oft ein Hinweis darauf, dass es sich um eine Aufglasur handelt. Selbst wenn ein Schutzlack darüber aufgebracht ist, übersteht solches Porzellan nicht auf die Dauer eine Spülmaschine.
  • Je reicher und aufwändiger das Dekor - und das ist oft bei Markenporzellan der Fall - desto weniger ist Porzellan in der Regel für die Spülmaschinenreinigung geeignet. Ist das Dekor mit Edelmetallen (Goldveredelung, Platinveredelung) hergestellt, ist Porzellan grundsätzlich nicht spülmaschinentauglich.
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