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Markennamen finden - so kreieren Sie einen einprägsamen Produktnamen

Wer ein Produkt vermarkten möchte, steht, wenn es darum geht, den richtigen Markennamen zu finden, vor einer wichtigen Aufgabe. Er sollte einprägsam, unverwechselbar, aber auch passend und verkaufsfördernd sein. Das ist gar nicht so leicht. Doch wer weiß, wie er vorzugehen hat, hat beste Voraussetzungen, die Aufgabe zufriedenstellend zu lösen. Hier erfahren Sie, wie das geht.

Richtige Markennamen finden fördert den Erfolg.
Richtige Markennamen finden fördert den Erfolg.

Was Sie benötigen:

  • analytischen Verstand
  • Fantasie
  • Sorgfalt bei der Recherche

Markennamen finden durch Produkt- und Zielgruppenanalyse

Um den richtigen Markennamen zu finden, muss man sich dessen, was man vermarkten möchte, genau bewusst sein und wissen, wer voraussichtlich die Käufer sein werden. Sobald diese Informationen zusammengeführt werden, ist man in der Lage, einen ansprechenden Namen auszusuchen.

  1. Analysieren Sie das Produkt oder die Produktpalette, für die der Markenname stehen soll. Hierzu werden alle Eigenschaften aufgelistet und eine kurze Umschreibung formuliert.
  2. Analysieren Sie ebenfalls, für wen das Produkt gedacht ist, also wen die Marke ansprechen soll. Notieren Sie durchschnittliches Alter, sozialen Status, kulturellen Background, Geschlecht und alles Weitere, was Ihnen relevant erscheint.
  3. Da Sie nun optimal vorbereitet sind, um gute Markennamen zu finden, werden jetzt alle Informationen zusammengebracht. Versuchen Sie, das Produkt in einem Wort zu beschreiben, bzw. die Vorteile, die der Käufer dadurch hat. Bedienen Sie sich dabei nach Möglichkeit der gleichen Sprache, bzw. Art zu kommunizieren, wie die der Zielgruppe, sonst kommt Ihre Botschaft nicht an. Markennamen sollten kurz, einzigartig und einprägsam sein.
  4. Überprüfen Sie unbedingt vor der Verwendung in der Öffentlichkeit, ob der Markenname nicht schon existiert und eventuell sogar rechtlich geschützt ist. Auch sehr ähnliche Namen könnten Grund für Mitbewerber sein, rechtlich dagegen vorzugehen. Um sicherzugehen, empfiehlt es sich, Expertenrat in Anspruch zu nehmen.
  5. Ist eine Vermarktung auch in Gebieten geplant, in denen die Landessprache nicht Deutsch ist, sollten Markennamen vor der Verwendung unter weiteren Aspekten geprüft werden. Wichtig ist hierbei, darauf zu achten, ob der Name dort auch „verstanden“ wird und nicht anstößig klingt, was aus sprachtechnischen oder kulturellen Gründen der Fall sein kann.

Orientierung an Bestehendem kann hilfreich sein

  • Betrachten Sie aufmerksam Marken, die Ihnen im Alltag begegnen. Diese umgeben uns alle und das ständig, zum Beispiel in der Werbung, auf einer Milchpackung, dem Joghurt, Autos auf der Straße, Zigarettenpackungen, etc. Analysieren Sie diese nach ihrer Machart und versuchen Sie, den dahintersteckenden Gedanken zu erkennen. Das wird es Ihnen erleichtern, Markennamen zu finden.
  • Möchten Sie Wertigkeit und Premiumqualität zum Ausdruck bringen, können Sie sich beispielsweise an einem Namen wie Lexus orientieren. Die Premiummarke eines Autoherstellers wurde aus den Worten lex (lat. für Gesetz) und dem Wort Luxus zusammengesetzt. Zum Ausdruck gebracht werden soll hier, dass für diese Fahrzeuge der Luxus Gesetz ist.
  • Möchten Sie z. B. etwas technisches Vermarkten, könnten Sie es wie ein Vermarkter von einer ganzen Produktpalette machen. Der Name Vintec erinnert an die Worte vincere (lat. für gewinnen) und Technik. Da sich das genauso liest wie „win“, ein in weiten Teilen der Welt bekanntes, englisches Wort und es sich mit „tec“ ähnlich verhält, ist so ein gut international zu vermarktender Name entstanden, der vermittelt, man bekomme ein fortschrittliches technisches Gerät, das einem einen Vorteil verschafft.

Genauso können Sie in allen anderen Bereichen Produktnamen analysieren, die Logik dahinter entdecken und bei Ihrem Projekt anwenden. Viel Erfolg.

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