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Marder - Geräusche auf dem Dachboden richtig identifizieren

Welche Geräusche deuten auf einen Marder auf dem Dachboden hin? Woran können Sie sonst noch erkennen, ob Sie einen „Untermieter“ beherbergen?

Woran erkennen Sie Marder-Geräusche?
Woran erkennen Sie Marder-Geräusche?

Was Sie benötigen:

  • Mehl
  • Katzenfutter o. Ä.

Ein tierischer Mitbewohner unter dem Dach ist eine unangenehme Sache. Hat ein Marder – in der Regel ein Steinmarder – sich erst einmal eingenistet, belästigen Sie bald nicht nur seine nächtlichen Geräusche. Wie erkennen Sie, ob Sie so ein kleines Raubtier beherbergen?

Woran erkennen Sie Marder-Besuch

  • Geräusche, vor allem nachts, aber auch tagsüber, deuten auf tierische Bewohner Ihres Dachbodens hin. Doch nicht nur Marder können die Ruhestörer sein. Auch Mäuse, Ratten und andere „Kulturfolger“ kommen in Frage. Möglicherweise ist sogar einfach Nachbars Katze die Ursache!
  • Wenn Sie sich nicht nur auf die Identifizierung der Geräusche verlassen wollen, können Sie versuchen, mit Hilfe von etwas Katzenfutter innerhalb eines Ringes aus Mehl die Pfotenabdrücke des Ruhestörers zu „nehmen“: Marderabdrücke sehen ähnlich aus wie die von Katzen, nur sieht man außer den Ballen beim Marder auch die Krallenabdrücke.
  • Ist ein Marder schon länger unter Ihrem Dach zu Gange, werden Sie auch Kot und Futterreste, evtl. auch Schäden an der Dachisolierung erkennen können. Auch der „Duft“ ist dann deutlich wahrnehmbar.

Welche Geräusche macht der Räuber

  • Besser ist es natürlich, wenn Sie den Marder schon „identifizieren“, bevor er etwas kaputt macht oder sein Gestank durch das ganze Haus zieht.
  • Die Laufgeräusche des kleinen Räubers ähneln einem „Getrappel“ kleiner Füße. Sie sind – da er ja um einiges größer ist – deutlich lauter als das „Getrippel“ von Mäusen oder Ratten. Eine Katze hingegen, die viel größer als ein Marder ist, würden Sie gar nicht hören, sie ist eher ein „Schleicher“.
  • Diese trappelnden Geräusche, die der Marder macht, während er auf Ihrem Dachboden abwechselnd seinen Futter- Toiletten- und Schlafplatz aufsucht (diese legt er sich nämlich an, wenn Sie Ihn gewähren lassen!) sind ohnehin schon deutlich wahrnehmbar. Während der Paarungszeit, wenn Sie zwei Marder beherbergen, verdoppelt sich die Geräuschkulisse und kann zu einem regelrechten „Gepolter“ werden!
  • Ansonsten hört man die "Stimme" der Marder eigentlich nur unter Stress, bei Streit oder eben in der Paarungszeit. Sie lässt sich am ehesten mit einem "Geschnatter", etwas "quietschend" oder "zirpend" beschreiben. Einen einzelnen Marder hört man praktisch nicht.
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