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Makulaturtapete richtig verarbeiten

Es kann beim Tapezieren vorkommen, dass die Wände oder auch die Decke in einem Zustand sind, dass dieses Unterfangen ohne Vorarbeit nicht durchzuführen ist. Wenn es auch nicht mehr hilft, mit Spachtelarbeiten oder Grundierungen die Wände so zu bearbeiten, dass eine neue Tapete problemlos tapeziert werden kann, kommt nur noch eine Makulaturtapete infrage.

Oftmals ist eine Makulaturtapete notwendig.
Oftmals ist eine Makulaturtapete notwendig.

Was Sie benötigen:

  • Kleister
  • Makulaturtapete
  • Tapeziertisch
  • Tapeziermaschine
  • Tapezierbürste

Eine Makulaturtapete gibt es wie gewöhnliche Tapeten als Rollen zu kaufen. Sie haben auch dieselbe Breite wie normale Tapeten. Es gibt allerdings verschiedene Stärken, da nicht unter jede Dekorationstapete eine Makulaturtapete tapeziert werden kann. Nachfolgend wird dies noch näher erläutert, um Ihnen die Auswahl der richtigen Makulaturtapete zu erleichtern.

Eine Makulaturtapete hilft bei unsauberen Wänden

Es gibt Wände, die uneben oder porös sind. Für solche Wände, die nicht genügend oder zu viel Saugkraft aufweisen, ist eine Makulaturtapete bestens geeignet. Sie gleicht die Wände etwas aus und sorgt auch dafür, dass die Dekorationstapete später optimal an der Wand hält. Auch die Trocknungszeit des Kleisters wird durch sie erheblich verkürzt. Die Stärke einer Makulaturtapete sollte sich nach der Stärke der Dekorationstapete richten. Für dünne Tapeten reicht eine dünne Makulaturtapete, für dicke Tapeten sollte eine dicke Makulaturtapete angebracht werden.

  1. Zuerst müssen Sie sich Ihre Makulaturtapete zuschneiden. Sie sollte sowohl oben als auch unten circa 3 mm kürzer sein als die zu beklebende Wand.
  2. Wenn Sie drei Bahnen gerichtet haben, können Sie damit beginnen, diese zu tapezieren. Beginnen Sie am besten an der Ecke einer Wand.
  3. Lassen Sie zur Ecke ebenfalls circa 3 mm Abstand und kleben nun die erste Bahn an die Wand. Wenn Sie die zweite Bahn ansetzen, lassen Sie ebenfalls wiederum 3 mm Abstand zur ersten Bahn.
  4. Diese Abstände haben einen tieferen Sinn, und zwar den, dass die spätere Dekorationstapete einen Kontakt zur Wand erhält und weiterhin, dass Sie nicht Gefahr laufen, dass die Stöße der Dekorationstapete direkt auf den Stößen der Makulaturtapete zusammenlaufen. Diese könnten danach sichtbar bleiben.
  5. Sollten Sie eine Makulaturtapete an der Decke anbringen, können Sie auch anders verfahren. Bei einer dünnen bis mittleren Makulaturtapete können Sie den Kleister direkt an die Decke streichen und danach die Makulaturtapete, während Sie diese abrollen, mit einer Malerbürste nach und nach an der Decke anstreichen.
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