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Make-up für trockene Haut - Entscheidungshilfe

Ein Make-up auf trockener Haut frisch und natürlich erscheinen zu lassen, ist eine etwas anspruchsvolle Aufgabe. Auf keinen Fall sollte das Make-up die Haut noch mehr austrocknen, und die für normale Haut gern verwendeten Produkte mit hohem Puderanteil lassen die trockenen Partien schnell schuppig wirken. Mit der richtigen Basispflege, der passenden Grundierung und einer speziellen Abschminklotion können Sie jedoch Ihre Haut optimal versorgen. Je nach angestrebter Deckkraft bieten sich verschiedene Alternativen an.

Make-up zaubert einen perfekten Teint.
Make-up zaubert einen perfekten Teint.

Vor dem Make-up: Tagescreme, Olivenöl oder Gurkenmaske

Damit ein Make-up auf trockener Haut gut hält und natürlich wirkt, sollten Sie sich ausreichend Zeit für die Vorbehandlung nehmen.

  • Sie können Ihr Gesicht vor dem Schminken mit einer feuchtigkeitsspendenden Tagescreme gründlich eincremen und diese etwa 10 Minuten einwirken lassen, bis sie vollständig eingezogen ist.
  • Falls Sie länger im Voraus planen, können Sie auch gleich abends ein feuchtigkeitsspendendes Öl einmassieren, zum Beispiel natives Olivenöl oder Wallnussöl, und über Nacht einwirken lassen, bevor Sie am Morgen direkt das Make-up auftragen. Übrigens können Sie das Öl auch später als natürliche und pflegende Abschminklotion verwenden.
  • Wenn Sie 20 Minuten Zeit haben, bietet auch die klassische Gurkenmaske eine gute Vorbereitung, da sie der trockenen Haut viel Feuchtigkeit spendet und sie rosig frisch und prall erscheinen lässt.

Grundierung: Alternativen für trockene Haut

Je nachdem, welchen Effekt Sie erzielen möchten, können Sie Ihre Haut mit unterschiedlichen Produkten oder Kombinationen am schönsten in Szene setzen und dabei optimal pflegen.

  • Falls Sie nur eine leichte Deckkraft brauchen, weil Sie kaum unter Rötungen oder Unreinheiten leiden, verwenden Sie zum Beispiel eine spezielle getönte Tagescreme mit einer Extraportion Feuchtigkeitspflege.
  • Eine etwas stärkere Deckkraft erzielen Sie, wenn Sie ein Flüssig-Make-up mit Ihrer gewohnten reichhaltigen Tagespflege mischen. Wählen Sie ein Produkt, das speziell für trockene Haut gedacht ist und einen geringen Puderanteil enthält.
  • Stärkere Deckkraft bietet ein Creme-Make-up für trockene Haut. Im Gegensatz zu flüssiger Foundation enthält die Cremegrundierung einen deutlich höheren Fettanteil und weniger Puder.
  • Da die Puderpigmente der Haut Fett entziehen und sich sodann als unschöne Schüppchen absetzen können, müssen Sie grundsätzlich auf Puder so weit wie möglich verzichten. Wählen Sie nur Make-up mit geringem Puderanteil aus, und verwenden Sie höchstens eine minimale Menge losen Puder als Finish.
  • Falls Sie unter Problemhaut leiden, etwa besonders sensible Haut haben oder mit Unreinheiten kämpfen, ist ein Mineral-Make-up wahrscheinlich die beste Wahl für Sie. Die mineralischen Partikel saugen im Gegensatz zum gängigen Puder keine Feuchtigkeit auf und lagern sich auch nicht als unästhetische Schuppen ab.
  • Sie können mineralisches Make-up in Puderform entweder pur über Ihre gewohnte Feuchtigkeitspflege auftragen oder auch mit Ihrer Creme mischen.

Folgende Produkte sind für trockene Haut grundsätzlich nicht zu empfehlen: Meiden Sie generell Grundierungen mit der Aufschrift "mattierend". Ungeeignet ist auch Kompaktpuder, der mit einem hohem Pigmentanteil der Haut besonders viel Feuchtigkeit entzieht.

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