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Magnetsicherung - ihre Funktion einfach erklärt

Es gibt verschiedene Magnetsicherungen, die alle darauf basieren, dass sich elektrische und magnetische Felder gegenseitig beeinflussen. Sie müssen Sicherungen mit Elektromagneten und solche mit Permanentmagneten unterscheiden.

Aufbau einer Magnetsicherung
Aufbau einer Magnetsicherung

Magnetsicherungen mit Permanentmagneten

Magnetsicherungen, die mit einem Permanentmagneten arbeiten, finden Sie als Türsicherungen oder Diebstahlsicherungen. Dabei gibt es zwei verschiedene Systeme:

  • Einfache magnetische Sicherungen, wie zum Beispiel ein Fenster- oder ein Türalarm, enthalten einen Stromkreis, der eine Lampe der eine Alarmsirene anschaltet. Dieses Teil ist in der Regel fest am Rahmen moniert. Der Stromkreis ist dadurch unterbrochen, dass ein Metallplättchen von einem Magneten angezogen wird. Dieser Magnet ist am beweglichen Teil des Fensters oder der Tür moniert. Wird das Fenster bzw. die Tür geöffnet, dann bewegt sich der Magnet von dem Schaltteil weg, der Stromkreis wird geschlossen. Nach diesem Prinzip gibt es auch Lampen, die sich anschalten, wenn eine Schublade geöffnet wird.
  • Andere Magnetsicherungen bestehen aus einem Permanentmagneten, der eine Störung in einem elektrischen Feld auslöst. Diese Störungen werden von Messinstrumenten bemerkt und entsprechend weitergeleitet. In dem Fall gibt es oft keine mechanischen Teile.

Elektrische Sicherungen mit Magneten

Sehr interessant ist der Aufbau einer Magnetsicherung in einem elektrischen Stromkreis. Diese Sicherungen können sogar auf eine Stromstärke eingerichtet werden, die zur Auslösung der Sicherung führt. Solche Sicherungen finden Sie in oft in den üblichen elektrischen Stromkästen. Die Funktion können Sie sich so verständlich machen:

  • Der Stromkreis ist im Bereich der Sicherung unterbrochen. Die Unterbrechung wird durch einen Metalldorn (im Bild gelb) geschlossen, der über eine Feder so unter Druck steht, dass er mit Kraft in den Stromkreis gedrückt werden muss.
  • Diese Kraft wird durch einen Eisenanker (hellblau) ausgeübt, der diesen Dorn in den Stromkreis drückt.
  • Über diese Eisenanker befindet sich ein Elektromagnet (dunkelblau), der an den Stromkreis angeschlossen ist. Das System ist so eingestellt, dass die Kraft des Elektromagneten nicht ausreicht, um den Anker zu heben, solange eine bestimmte Stromstärke nicht überschritten wird.
  • Wenn es zu einem Kurzschluss kommt oder zu viele Verbraucher angeschlossen werden, dann ist die Kraft des Elektromagneten ausreichend, um den Eisenanker zu heben. Die Feder sorgt dafür, dass der Stromkreis unterbrochen wird.
  • Sobald die Ursache beseitigt ist, können Sie den Dorn wieder in den Stromkreis drücken, der Anker sichert diesen dann wieder.

So ist eine Magnetsicherung in einem Schaltkasten aufgebaut.

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