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Magensäurehemmer - Erklärung der Wirkungsweise

Magensäurehemmer werden immer öfter verordnet. So wie bei jedem Medikament gilt es auch hier, den Einsatz zu überdenken. In Verbindung mit der Medikation sollte aber auch die Ernährung überdacht werden.

Zu viel Magensäure kann Beschweden verursachen.
Zu viel Magensäure kann Beschweden verursachen.

Wirkungsweise der verschiedenen Magensäurehemmer

  • Dabei werden zwei Arten unterschieden. Dies sind einmal die sogenannten Protonenpumpenhemmer, die die Magensäure zu 100 Prozent hemmen. Sie blockieren ein Enzym, das an der Magensäurebildung beteiligt ist.
  • Des Weiteren gibt es die H2-Blocker. Diese hemmen die Magensäure um 50 Prozent und wirken dadurch, dass sie die Belegzellen der Magenschleimhaut blockieren. Die H2-Blocker werden bei leichteren Formen eingesetzt.
  • Magensäurehemmer kommen bei Sodbrennen, bei der Refluxkrankheit und bei Magengeschwüren zum Einsatz. Durch ständigen Rückfluss von Magensäure kann die Speiseröhre geschädigt werden. Gelangt ständig saurer Mageninhalt zurück in den Ösophagus, kann dies ebenso zu einer Erkrankung führen.
  • Aus diesem Grund werden die Magensäurehemmer verordnet. Meist werden sie circa vier bis sechs Wochen eingenommen und danach die Symptomatik nochmals überprüft.

Nebenwirkungen der Magensäureblocker

  • Die Magensäure hat ja eine Wichtigkeit. Sie nimmt in der Verdauung einen großen Stellenwert ein. Sie schlüsselt vor allem Eiweiße auf. Wird die Magensäureproduktion gehemmt, kann es schon mit der Zeit Probleme mit der Verdauung geben. Es kommt noch hinzu, dass ohne Magensäure der Körper das Kalzium nicht verwerten kann. Kalzium braucht diese Säure, um aufgenommen zu werden. Durch die Einnahme von Magensäureblockern kann es zu Störungen im Knochenaufbau kommen, vor allem, wenn die Medikamente über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
  • Weitere Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall und Blähungen.

Tipps, um gegen die Säure anzugehen

  • Sorgen Sie für eine basische Kost. Trinken Sie mindestens zwei bis zweieinhalb Liter stilles Wasser am Tag.
  • Das Abendessen sollte keine Rohkost enthalten.
  • Reduzieren Sie Ihren Kaffeekonsum und meiden Sie Alkohol und Nikotin. Zu stark gewürzte Speisen sollten Sie von Ihrem Speiseplan streichen.
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