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Mäuseplage im Garten - was tun?

Haben Sie eine Mäuseplage im Garten, dann liegen die Nerven schnell blank. Die kleinen Tierchen sind, aus der Ferne betrachtet, recht niedlich. Doch wenn Blumen und Gemüse abgenagt werden, ganze Schuppen durch die Höhlen untergraben werden und selbst Vorräte von den Mäusen gefunden werden, muss dringend eine Lösung her.

Katzen sind die besten und natürlichsten Mäusejäger der Welt.
Katzen sind die besten und natürlichsten Mäusejäger der Welt.

Das Verhalten der Hausmaus im Garten

Wenn Sie die Gepflogenheiten der Mäuse kennen, können Sie Maßnahmen gegen die Mäuseplage in Ihrem Garten einleiten. 

  • Mäuse sind nachtaktive Tiere, so auch die bei uns am weitesten verbreitete Hausmaus.
  • Hausmäuse sind kurzsichtig, beinahe blind. Diese Tatsache ist wichtig für Sie und Ihre Maßnahmen gegen die Mäuseplage im Garten.
  • Die Mäuse leben in großen Familienverbänden und vermehren sich mit bis zu 8 Jungen pro Wurf, weshalb es in Ihrem Garten schnell zu einer Mäuseplage kommen kann.
  • Die beinahe blinden Tierchen bewegen sich in der Regel auf bekannten und von ihnen markierten Wegen fort, da sie über einen ausgeprägten Geruchs- und Orientierungssinn verfügen.
  • Mäuse legen ihre Wege geschützt, entlang von Mauern und Wänden an.
  • Die Nager haben einen sensiblen Gehörsinn und kommen erst bei absoluter Stille aus ihrem Bau. Das können Sie sich zunutze machen.
  • Im Allgemeinen gelten Mäuse als sehr verfressen und als sprunggewaltig.

Geeignete Maßnahmen gegen die Mäuseplage

Mäusefallen und Giftköder, die die Tiere töten, sollten wirklich die allerletzte Lösung Maßnahme gegen die Mäuseplage sein. Bedenken Sie, dass auch andere Tiere dadurch sterben werden. Es gibt viel bessere Alternativen und Schutzmaßnahmen.

  • Überlassen Sie das Töten der Mäuse 1-2 Katzen, die die Nächte im Garten verbringen dürfen.
  • Verpacken Sie Ihre Vorräte in Boxen und sonstige Behälter aus festem Material. Achten Sie darauf, dass auch alle Behältnisse mit Deckeln fest und komplett verschlossen sind.
  • Lagern Sie die Vorräte möglichst hoch oben. Die Mäuseplage wird sich auf andere Grundstücke verlagern, wenn es bei Ihnen nichts zu fressen gibt.
  • Stellen Sie rund ums Haus und entlang sämtlicher Wände und Mauern Klangspiele auf. Bedenken Sie, dass diese Klang- und Windspiele für Sie angenehm bleiben oder möglichst nicht zu hören sind. Informieren Sie sich dazu im Internet und in Fachgeschäften. Die Mäuse hören das Geräusch bestimmt und vermeiden die Wege oder kommen gar nicht erst aus Ihren Höhlen heraus.
  • Sprühen Sie die möglichen Wege der Mäuse mit einem stark duftenden, organischen Mittel ein. Dazu eignet sich Brennnesseljauche oder auch Lavendelwasser. Beide vertreiben in der Regel Ungeziefer. Das Lavendelwasser übertüncht eventuell die Duftspuren der Mäuse, sodass diese Ihre Wege nicht wiederfinden.
  • Schützen Sie Ihre Kellerfenster, Gartenzäune und Schuppen mit einem feinen Maschendraht in der Bodenregion. 
  • Sie können auch entlang der Gartenzäune Bahnen von Wellpappe aus Kunststoff in die Erde stecken. Diese soll, ebenso wie der feine Maschendraht, den Mäusen den Zutritt zu Ihrem Grundstück erschweren.

Ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie Ihre Katzen für jede gefangene Maus ausgiebig loben, wird Sie gern weiter für Sie gegen Ihre Mäuseplage ankämpfen. Geben Sie die toten Tiere einfach in den Müll, die Katzen müssen nicht jede gefangene Maus fressen.

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