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Mäusegift - so schützen Sie Ihre Haustiere vor den Mitteln

Wenn Sie bemerken, dass sich Mäuse in Ihrem Zuhause eingenistet haben, sollten Sie sofort mit der Bekämpfung der Tiere beginnen, da sie Kankheiten übertragen und Gegenstände anknabbern sowie zerstören können. Es ist für Sie nicht schwierig, mit Mäusegift die Plage in den Griff zu bekommen.

Mäusegift sicher in Räumlichkeiten auslegen
Mäusegift sicher in Räumlichkeiten auslegen

Zusammensetzung und Wirkung von Mäusegift

  • Mäusegift ist für Sie ein adäquates Mittel, einer Nagerplage Herr zu werden. Es wird in unterschiedlichen Darreichungsformen wie Granulat, Paste oder Nageblock in Baumärkten und Gartencentern angeboten.
  • Es ist wichtig für Sie zu wissen, dass das Gift meist Brodifacoum enthält. Es handelt sich hierbei um eine Substanz, die ein Vitamin-K-Antagonist ist, in der Leber das Vitamin K verdrängt und damit die Blutgerinnung verhindert. Die Mäuse sterben durch diesen Wirkstoff an inneren Blutungen.
  • Beachten Sie, dass die Wirkung des Giftes langsam eintreten muss, da nicht nur die Mäuse, die das Mittel gefunden haben, davon fressen, sondern sie es auch mit ins Mäusenest nehmen sollen. Stirbt ein Tier zu früh, verknüpfen die Mäuse den Fundort mit dem Ereignis und werden den Futterplatz nicht mehr nutzen. Das Nagerproblem bleibt bestehen.
  • Merken Sie sich, dass dem Mäusegift ein bitterer Zusatz beigemengt wurde, was von den Nagern angenommen wird, bei Menschen und Haustieren aber dazu führt, dass das Mittel sofort ausgespuckt wird. Trotzdem müssen Sie bei der Auslage des Giftes besondere Sicherheitsvorschriften beachten.

Haustiere vor Gift schützen

  • Es ist wichtig für Sie zu wissen, dass es in Deutschland vorgeschrieben ist, Mäusegift in Köderstationen auszulegen. Diese bedecken die Giftauslage vor unbeabsichtigter Berührung.
  • Nutzen Sie bei der Verteilung des Giftes Schutzhandschuhe, um sich zu schützen, aber auch, um Ihren Geruch an der Station zu vermeiden. Sollten Sie das Mittel berühren, waschen Sie sich gründlich die Hände und wechseln Sie die Kleidung, falls diese kontaminiert wurde.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Haustiere das Mäusegift nicht finden. Verschließen Sie, wenn möglich, die Räumlichkeiten oder sorgen Sie für eine Abgrenzung beispielsweise durch einen Zaun.
  • Beachten Sie jedoch, dass Ihre Haustiere auch das Mäusegift aufnehmen können, wenn sie vergiftete Mäuse fressen. Warten Sie daher bei den ersten Anzeichen, wie Brechen oder Mattheit, nicht lange, sondern suchen Sie einen Tierarzt auf. Er kann aufgrund einer Blutanalyse eine Vergiftung feststellen und Blut gerinnende Mittel verabreichen.
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