Mäuse im Haus - was tun?

Eine Lebendfalle ist ein gute Methode zu Mäusebekämpfung. Eine Lebendfalle ist ein gute Methode zu Mäusebekämpfung.
Mäuse leben gerne im menschlichen Umfeld. Dort finden Sie Nahrung und Unterschlupf. Sind die kleinen Tierchen jedoch in ihrem Haus, so sollten Sie Gegenmaßnahmen ergreifen, um den Schädlingsbefall zu beenden. Dabei können Sie auf eine Vielzahl von Bekämpfungsmethoden zurückgreifen.
Christian Kühn
13.08.2010 Christian Kühn
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Lebendfalle
  • Mausefalle
  • Köder
  • Gift

Wie erkennt man einen Mäusebefall?

  • Häufig sehen Sie die kleinen Nager im Haus gar nicht. Sie verstecken sich gut und kommen erst heraus, wenn die Luft rein ist.
  • Ein unerklärliches nächtliches Rascheln ist meist ein Hinweis auf Mäusebefall. Ebenso weisen Nagespuren an diversen Möbeln, Wänden oder Nahrungsmitteln darauf hin. Dabei sind die betroffenen Stellen nicht leicht zu erkennen. Haben Sie einen Verdacht, sollten Sie auf die Suche danach gehen.
  • Finden Sie in einer Ecke oder hinter und unter Möbeln kleine schwarze längliche Krümel, dann ist das ein eindeutiges Anzeichen für einen Mäusebefall. Es handelt sich hierbei um den Kot der Tierchen.

Lebendfalle oder Mausefalle gegen Mäuse im Haus

Wollen Sie die Maus aus ihrem Haus bekommen, so können Sie grundsätzlich zwischen diesen beiden Methoden wählen.

  • Beachten Sie bitte, dass Haustiere oder Kinder beim Fallen aufstellen nie gefährdet werden dürfen! Wählen Sie deshalb die Art der Bekämpfung stets mit Bedacht aus. Die Anzahl der zu bekämpfenden Mäuse ist ein weiteres Kriterium zur Fallenauswahl.
  • Handelt es sich um einzelne Tiere, so empfiehlt sich immer eine Lebendfalle. Eine gute Lebendfalle gefährdet weder Ihre Haustiere noch Ihr Kind.
  • Stellen Sie die Falle in der Nähe des vermuteten Verstecks und an der Wand auf. Mäuse gehen nie quer durch den Raum. Als Köder eignen sich: Speck, Käse oder ein angeröstetes Brotkrumen mit Schokocreme.
  • Kontrollieren Sie täglich, ob die Falle zugeschlagen hat und ein Tier in der Falle sitzt. Setzten Sie den gefangenen Nager in einiger Entfernung zu bewohntem Gebiet aus!
  • Eine herkömmliche Mausefalle wird ähnlich aufgestellt. Die Falle wird gespannt und mit einem Köter bestückt. Achten Sie auf ihre Finger!
  • Schlägt die Falle zu, so wird die Maus schnell durch einen Genickbruch getötet. Kontrollieren Sie täglich, ob Sie mit ihrer Bekämpfung erfolgreich waren und entsorgen Sie das tote Tier im Restmüll.
  • Greifen Sie niemals auf eine sogenannte Klebefalle zurück! Bei diesen bleibt die Maus auf einem Stück Papier kleben und stirbt qualvoll und langsam.

Mäusegift und Kammerjäger

Besonders bei starkem Befall ist es ratsam mit Gift oder professioneller Hilfe zu arbeiten.

  • Verwenden Sie Mäusegift, das Sie teilweise in Baumärkten oder speziellen Fachgeschäften bekommen, so ist auf die richtige Anwendung zu achten. Mensch und Umwelt sollten nie gefährdet werden.
  • Bei Giftfallen wird die Maus durch einen Köder angelockt, nimmt das Gift auf und stirbt schmerzlos. Die toten Tiere sollten gesucht, eingesammelt und entsorgt werden.
  • Mit einem Kammerjäger gehen Sie auf Nummer sicher. Dieser hat lange Erfahrung bei der Schädlingsbekämpfung und weiß, wie die verschiedenen Fallen einzusetzen sind. Außerdem kümmert er sich um das richtige Aufstellen der Fallen und entsorgt die toten Nager.

Wenn Sie eine Katze besitzen, dann setzen Sie diese doch zur Schädlingsbekämpfung ein. Es ist nicht nur der natürlichste Weg, sondern Sie verzichten auch auf Falle, Gift und Co.

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