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Luftwärmepumpe bei Minusgraden - Wissenswertes

Wenn die Heizung bei Frostwetter ausfällt, wird es im Haus schnell ungemütlich. Wer sensible Technik von Wärmepumpen und Solaranlagen nutzt, dürfte sich einigermaßen besorgt fragen, ob bei Kälte ein Systemausfall zu befürchten ist. Experten sind der Meinung, dass kein Grund zur Sorge besteht. Damit die Luftwärmepumpe auch bei Minusgraden reibungslos, brauchen derartige aber ein wenig Aufmerksamkeit.

Kaminofen bei Minusgraden zusätzlich zur Luftwärmepumpe nutzen.
Kaminofen bei Minusgraden zusätzlich zur Luftwärmepumpe nutzen.

Sowohl Technik als auch Heizung werden mit großen Minusgraden fertig. Dazu werden solarthermische Anlagen durch ein Frostschutzmittel geschützt. Luftwärmepumpen liefern selbst bei großer Kälte zuverlässig einen Teil der für die Heizung insgesamt benötigte Wärmeenergie. 

Luftwärmepumpe - eine interessante alternative Heizungsvariante

  • Luftwärmepumpen nutzen die Wärme der Außenluft. Daher können sie extrem einfach und fast überall als Wärmequelle erschlossen werden. Es sind weder Erdarbeiten noch sonstige Bohrungen notwendig. Luft wird daher sehr gerne in der Sanierung von Altbauten als Wärmequelle eingesetzt.
  • Da die Temperaturen von Luftwärmepumpen im Winter unter Umständen sehr niedrig liegen, erreicht sie besonders zu Zeiten des größten Heizbedarfs nicht die Effizienz erdgekoppelter Systeme. Eine erforderlich werdende zusätzliche Heizleistung kostet bis zu 200 Euro im Jahr mehr als bei Erdwärmenutzung.
  • Luftwärmepumpen sind leichter als Erdwärmepumpen zu installieren und auch preiswerter. Für den Fall, dass die Erschließung von Erdwärme aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht infrage kommt, ist die Luftwärmepumpe, gekoppelt mit Wasser, trotzdem eine interessante alternative Wärmequelle.

Luft-Wasser-Wärmepumpe benötigt bei Minusgraden die Zuschaltung vom Heizstab

  • Um das festzustellen, sollten Sie das Thermometer der Heizungsanlage öfters kontrollieren und vom Heizungsfachmann prüfen lassen, ob der Frostschutz ausreicht. Das ist eine Aufgabe wie beim Autokühler, die Wirksamkeit des Frostschutzmittels gegebenenfalls durch Nachfüllen zu erhöhen beziehungsweise wiederherzustellen.
  • Luftwärmepumpen, die gekoppelt mit Wasser arbeiten, und außerhalb des Hauses aufgestellt werden müssen, sind speziell geschützt. Bei feuchter Kälte schaltet sich zum Schutz des Wärmeträgers vor Vereisung eine automatische Abtaufunktion ein. Das von der Wärmepumpe erwärmte Wasser wird über die von Vereisung betroffenen Teile geleitet.
  • Die Luftwärmepumpen selbst benötigen Hilfe. Ab einer Temperatur unter minus sieben Grad schaltet sich zusätzlich ein integrierter elektrischer Heizstab ein. Bei großen Minusgraden müssen Sie ein kaltes Wohnzimmer nicht fürchten. Sie werden allerdings höhere Stromkosten aufbringen müssen.

Die bei Minusgraden auftretenden Spitzenlasten lassen sich alternativ mit einem holzbefeuerten Kaminofen im Wohnzimmer abdecken. Dieser eignet sich zudem für das Heizen in den Übergangszeiten im Frühling und Herbst.

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