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Low-Carb-Nudel - so entsteht der Nudelersatz

Normalerweise gelten Nudeln als der Kohlehydratlieferant schlechthin. Wenn Sie sich aus verschiedenen Gründen für eine Low-Carb-Diät entschieden haben, können Sie aber auch interessante Ersatzprodukte nutzen.

Nudeln in allen Farben und Formen können auch kohlenhydratreduziert hergestellt werden.
Nudeln in allen Farben und Formen können auch kohlenhydratreduziert hergestellt werden. © Alexander_Dreher / Pixelio

Rezept einer Low-Carb-Nudel

  • Normale Nudeln bestehen aus Hartweizengries und Wasser. Gegebenenfalls werden auch Eier und Gewürze in den Teig gemischt. In dieser Rezeptur ist Pasta eine sehr leckere Beilage, die lange sättigt und vor allem viele Kohlehydrate liefert.
  • Falls Sie zu den Personen gehören, für die eine Low-Carb-Diät empfehlenswert ist, müssen Sie dennoch nicht auf Pasta verzichten, denn es gibt zahlreiche Ersatzprodukte, die sich geschmacklich kaum von normalen Nudeln unterscheiden.
  • Damit der Nudelteig seine leicht formbare Konsistenz erhält, wird vom Hartweizengries vor allem das Klebereiweiß Gluten benötigt. Um dieses von der kohlehydratreichen Stärke zu trennen, kann das Mehl ausgewaschen werden.
  • Die Stärke wird im Wasser gelöst und übrig bleibt ein klebriger elastischer Teig, der schon sehr an Pastateig erinnert aber wenig Kohlenhydrate enthält.
  • Meist werden dem Teig noch Eier, weitere pflanzliche Eiweiße und Ballaststoffe zugefügt, um einen höheren Sättigungsgrad zu erreichen.
  • Im Zeitalter der Low-Carb-Diäten werde zunehmend Alternativrezepte für Speisen …

  • Manche Low-Carb-Produkte werden auch zusätzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert, was aber mit der Reduktion der Kohlehydrate in keinem Zusammenhang steht.

Traditionelle Ersatzprodukte aus Asien

  • Die Pflanze Teufelszunge verfügt über eine sehr stärkehaltige Wurzel, genannt Konjak-Wurzel, die in Asien häufig zu Mehl verarbeitet wird.
  • Dieses Mehl hat in Wasser gelöst gelatineähnliche Eigenschaften und kann in der richtigen Zusammensetzung auch als Nudelersatz zubereitet werden. In Japan heißt diese Variante der Konjak-Nudel Shirataki und wird traditionell für Nudelgerichte wie Sukiyaki eingesetzt.
  • Das Konjakmehl hat eine sehr geringe Energiedichte und sättigt bereits in geringen Mengen.
  • In Europa wird Konjakmehl unter der Bezeichnung E 425 als Lebensmittelzusatzstoff genutzt. Es dient meist als Bindemittel.
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