Was Sie benötigen:
  • 400 Löwenzahnblüten
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • 2 Liter Wasser
  • 2 kg Zucker
  • Sieb
  • großer Kochtopf mit Deckel
  • Kochlöffel
  • Messer
  • Schneidebrett
  • Leinentuch
  • Schüssel
  • Schraubgläser
  • Herd

Dass dieser "Löwenzahnhonig" eigentlich in eine Art Marmelade ist, sollte Sie nicht weiter stören. Der Begriff "Honig" erinnert an emsige Bienen, blühende Wiesen und Sonne und genau danach schmeckt der "Löwenzahnhonig" auch.

Löwenzahnblüten sammeln - so gehen Sie vor

  • Für den Löwenzahnhonig benötigen Sie 400 junge Löwenzahnblüten. Das hört sich nach Arbeit an, kann jedoch eine Menge Spaß machen.
  • Die beste Zeit für die Ernte ist April bis Mai. Dann bewaffnen Sie sich an einem sonnigen Tag mit einem Korb und suchen eine blühende Wiese auf, von der Sie wissen, dass diese nicht gespritzt wurde. Sie werden sich bei der Ernte vielleicht ein bisschen wie eine Kräuterhexe fühlen.
  • Knipsen Sie lediglich die Blüten ab, denn die Stängel benötigen Sie nicht.
  • Ist das Löwenzahnfieber bei Ihnen geweckt, können Sie später auch noch einen Löwenzahnsalat zubereiten. Sammeln Sie dafür die zarten Blätter gleich mit ein.

Löwenzahn mit Zitrone kochen

  1. Waschen Sie die Löwenzahnblüten gründlich ab. Schließlich möchten Sie später keine Krabbeltierchen in Ihrem Löwenzahnhonig finden.
  2. Schneiden Sie die unbehandelten Zitronen in dünne Scheiben, entfernen Sie die Kerne und geben Sie sie in den Kochtopf. Die Zitrone gibt dem Löwenzahnhonig ein frischeres Aroma.
  3. Dann fügen die sorgfältig gewaschenen Blüten hinzu und gießen etwa 2 Liter Wasser auf.
  4. Kochen Sie die Löwenzahnblüten eine Viertelstunde lang, rühren Sie sie hin und wieder um und schalten Sie dann den Herd ab.
  5. Decken Sie den Kochtopf zu und lassen Sie die Blüten und die Zitronenscheiben 24 Stunden lang ziehen.

Aus dem Sud kochen Sie Löwenzahnhonig

  1. Am nächsten Tag seien Sie die gekochten Blüten und die Zitrone durch ein Leintuch in eine Schüssel ab. Drücken Sie den Löwenzahn leicht aus und werfen Sie die ausgekochten Blüten sowie die Zitronenscheiben weg.
  2. Den Sud geben Sie zurück in den Kochtopf, denn nun wird aus ihm der Löwenzahnhonig gekocht.
  3. Fügen Sie den Zucker hinzu und lassen Sie die Flüssigkeit langsam simmern. Rühren Sie den Sud währenddessen immer wieder um. Mit der Zeit nimmt der Sud eine sirupartige Konsistenz an. Dies kann jedoch mehrere Stunden dauern.
  4. Dass der Löwenzahnhonig lange genug geköchelt hat, können Sie mit einem Test feststellen. Wie bei einer Gelierprobe geben Sie einen Teelöffel des Sirups auf einen Teller. Zieht er in abgekühltem Zustand Fäden, ist er fertig.
  5. Füllen Sie den noch heißen Löwenzahnhonig, der eine dunklere Farbe angenommen hat, in saubere Schraubgläser und stellen Sie diese während des Auskühlens auf den Deckel.