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Löcher stopfen in Kleidungsstücken - so gelingt's

Sie haben ein Loch in einem Kleidungsstück entdeckt und möchten es gern stopfen? Mit Nadel und Faden können Sie Socken, Shirts und Hosen retten.

Wählen Sie weiches Garn aus.
Wählen Sie weiches Garn aus.

Was Sie benötigen:

  • 1 Stopfnadel oder Nähnadel
  • weiches Garn

Wegen eines kleinen Loches muss ein Kleidungsstück noch lange nicht weggeworfen werden. Wenn das Loch nicht gerade an einer sehr offensichtlichen Stelle sitzt, stopfen Sie es einfach mit einem Garn in der passenden Farbe.

So stopfen Sie Löcher

Wichtig ist, dass um den Rand des Loches herum festes Gewebe ist. Einen komplett aufgeriebenen Jeanshintern können Sie nur sehr schlecht stopfen, denn der Faden wird immer wieder aus dem Gewebe reißen. Ein kleineres Loch in einer Socke dagegen oder eine aufgerissene Stelle in einem Shirt oder einer Hose kann mit etwas Geduld wieder repariert werden.

  1. Wählen Sie einen weichen Faden, der farblich zum Kleidungsstück passt. Harter Zwirn kann das Gewebe aufreißen und sollte daher nicht zum Stopfen verwendet werden.
  2. Für weiches Gewebe können Sie eine stumpfe Stopfnadel verwenden, für stärkeres Gewebe dagegen brauchen Sie eine spitze Nähnadel, mit der Sie durch das Kleidungsstück stechen können.
  3. Stechen Sie die Nadel ein kleines Stück von Rand des Loches entfernt ein und kreuzen Sie den Faden einige Male über das Loch. Dadurch entsteht eine Art Gittermuster.
  4. Führen Sie den Faden dann kreuz und quer durch das Gittermuster und stechen Sie immer wieder in das Gewebe am Rand ein. Füllen Sie das Gittermuster auf, bis es ganz geschlossen ist. Am Ende führen Sie den Faden noch einmal nach innen und schneiden ihn dann ab.

Beim Stopfen entsteht ein festes, etwas plastisches Gewebe in dem früheren Loch, das nicht sehr dekorativ aussieht. An sichtbaren Stellen, wie beispielsweise an den Ellenbögen oder an den Knien, sieht es häufig besser aus, wenn Sie Flicken aufnähen.

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