Lockenwickler richtig aufdrehen - so bekommen Sie schöne Locken

So dreht man Locken ein. So dreht man Locken ein.
Welche Frau träumt nicht wenigstens einmal in ihrem Leben von einer Lockenmähne? Wie Sie Lockenwickler richtig aufdrehen und so Ihrem Traum von einer Lockenpracht näher kommen, erfahren Sie hier.
Diana Rönisch
25.07.2011 Diana Rönisch
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Wickler
  • Lockenspray
  • Föhn
  • Haarspray

Locken kann man durch verschiedene Methoden erzielen. Wenn Sie sich für eine dauerhafte Lösung entscheiden möchten, dann bietet sich eine Dauerwelle an. Allerdings schädigt diese auch die Haare, und wenn Sie es sich dann doch einmal anders überlegen und wieder glattes Haar möchten, müssen Sie es durch zeitaufwendiges Glätten von den Locken befreien. Einfacher ist es die Locken einfach aufzudrehen. Sicher, diese Methode ist auch recht zeitaufwendig, aber sie erfüllt ihren Zweck und die Locken halten maximal bis zum nächsten Haarewaschen. Locken können Sie entweder mit einem Lockenstab oder mit diversen Lockenwicklern aufdrehen. Letzteres bedarf etwas Übung, aber wenn Sie die Haare einige Male aufgedreht haben, wissen Sie schnell, wie es richtig geht, und können wunderschöne Locken zaubern.

Das richtige Aufdrehen von Lockenwicklern

Bevor Sie mit dem eigentlichen Aufwickeln beginnen können, sollten Sie sich für die passenden Lockenwickler entscheiden. Je größer Sie diese wählen, desto größer werden am Ende die Locken. Für Kringellocken empfehlen sich Papilloten recht gut. Alternativ können Sie auch Papiertücher verwenden. Diese sind sehr viel preiswerter und haben den Vorteil, dass Sie diese sogar über Nacht im Haar behalten können. Wenn Sie sich für die richtigen Lockenwickler entschieden haben, können Sie mit dem Frisieren der Haare beginnen.

  1. Im ersten Schritt sollten Sie Ihre Haare waschen und gut trocken föhnen.
  2. Kämmen Sie anschließend Ihre Haare gut durch und besprühen Sie die Haare mit einem Lockenspray. Alternativ können Sie auch etwas Lockenschaum vor dem Föhnen in die Haare geben.
  3. Teilen Sie nun die Haare so ab, wie später die Frisur sein soll und wie die Haare fallen sollen.
  4. Nun teilen Sie einzelne Strähnen ab, die um die Lockenwickler gewickelt werden sollen. Beachten Sie dabei, je dicker die Haarsträhne, desto dicker oder größer die Locken. Wenn Sie also kleine Kräusellocken wünschen, dann sollten Sie dünne Strähnen abteilen.
  5. Beginnen Sie mit dem Aufdrehen an der Stirn und arbeiten Sie sich von vorn nach hinten. Die Lockenwickler sollten dabei vertikal am Haarscheitel anliegen.
  6. Drehen Sie den Wickler von den Spitzen beginnend bis an den Haaransatz. Je nach Wicklerart müssen Sie nun den Lockenwickler noch entsprechend fixieren. Wenn Sie sich für die Variante mit Papiertüchern entschieden haben, müssen Sie lediglich beide Enden des Tuches miteinander verknoten.
  7. Wenn Sie mit der Mittellinie fertig sind, beginnen Sie wieder von vorn und arbeiten sich bis zum Hinterkopf vor.
  8. Damit die Lockenmähne richtig gelingt, sollten Sie besser in Reihen arbeiten und auf ein wirres und wahlloses Aufwickeln der Lockenwickler verzichten.
  9. Nun können Sie die Wickler kurz anföhnen und einige Stunden in den Haaren belassen. Bei Heißwicklern ist der Zeitaufwand wesentlich kürzer.
  10. Machen Sie nach einiger Zeit eine Probe und wickeln Sie eine Locke auf, dann sehen Sie, ob die Locken schon die gewünschte Sprungkraft besitzen.
  11. Dann wickeln Sie alle Wickler ab und formen die Locken mit den Fingern. Wenn Sie die Locken durchkämmen, erhalten Ihre Haare mehr Fülle, allerdings ist von den Locken dann nicht mehr viel zu sehen.
  12. Nun noch mit Haarspray fixieren und fertig ist die Lockenpracht.
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