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Lindenblüten sammeln - so geht's

Linden sind in Mitteleuropa weit verbreitet. Viele Dörfer haben auch heute noch im Zentrum oder auf dem Marktplatz eine „Dorflinde“ als Treffpunkt. Lindenblüten zu sammeln ist daher gar nicht so schwer. Selbst in Städten finden sich genug Exemplare – zum Beispiel in Alleen und Parks.

Lindenblüten können Sie im Juni und Juli sammeln.
Lindenblüten können Sie im Juni und Juli sammeln.

So sammeln Sie Lindenblüten

Es gibt verschiedene Arten der Linde. Am bekanntesten sind die Sommer- und die Winterlinde.

  • Achten Sie darauf, dass die Linde, von der Sie Lindenblüten sammeln, nicht direkt an einer viel befahrenen Straße steht und die Blüten nicht von Abgasen verschmutzt sind.
  • Sind die Lindenblüten von Läusen befallen (das erkennen Sie daran, dass die Blüten klebrig sind), suchen Sie sich lieber einen anderen Baum.
  • Die stark duftenden, gelblich-weißen Lindenblüten hängen in Rispen von zwei bis fünf Blüten. Sie sind mit einem länglichen, ovalen, hellgrünen Tragblatt verwachsen. Beim Sammeln der Lindenblüten sollten Sie daher nicht nur die eigentliche Blüte sammeln, sondern den gesamten Blütenstand mit dem zugehörigen Hochblatt.
  • Die richtige Zeit zum Sammeln von Lindenblüten ist im Juni/Juli – nach dem Aufblühen.
  • Um die gesammelten Lindenblüten haltbar zu machen, können Sie sie trocknen und in einem luftdichten Gefäß aufbewahren.
  • Für einen Teeaufguss verwenden Sie einen Teelöffel der getrockneten Blüten pro Tasse. Am besten versüßen Sie sich den Tee mit etwas Honig.

Übrigens: Lindenblüten haben eine schweißtreibende Wirkung. Hilfreich sind sie besonders als Teeaufguss zu Beginn einer Erkältung oder bei Bronchitis. Lindenblüten „lindern“ aber auch Krämpfe oder Blasen- und Nierenleiden.

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