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Lila Farbpalette - so gestalten Sie ein harmonisches Schema

Designer verwenden zur Farbgestaltung von Print-Layouts oder Screendesigns eine Auswahl zueinander passender Farben. Diese richtet sich nach dem gewünschten Erscheinungsbild und nicht zuletzt nach dem Geschmack des Kunden. Lila Farbpaletten kommen für diverse Gestaltungen in Betracht. Lifestyle-Themen sind in dieser Farbwelt ebenso ausfindig zu machen wie Pharmaprodukte.

Designer benutzen Farbpaletten.
Designer benutzen Farbpaletten. © Rolf_van_Melis / Pixelio

Farbkreis und Farbpaletten - so entsteht Lila

  • Violett und Lila wird oft synonym verwendet, allerdings spricht man von "Violett" speziell dann, wenn vom gleichnamigen, kurzwelligen Bereich im Spektrum des sichtbaren Lichts die Rede ist.
  • Im Bereich der Gestaltung und der Kunst kommen zur besseren Übersicht und zur systematischen Verwendung von Farben sogenannte Farbfächer zur Anwendung. Diese stellen ein übersichtliches System dar, das Verwandschafts- und Mischungsverhältnisse von Farben beschreibt.
  • Im Farbkreis bilden die Segmente mit den Primärfarben Rot, Gelb und Blau ein Dreieck, zwischen denen in weiteren logischen Unterteilungen hierarchische Mischungen als weitere Segmente eingefügt werden.
  • Komplementärfarben werden diejenigen Farben genannt, die sich im Farbkreis gegenüberliegen. Als Komplementärfarbe zu Lila bzw. Violett gilt Gelb. Unter den Pigmentfarben entsteht die Sekundärfarbe durch eine Mischung der Primärfarben Blau und Rot. Als weitere Sekundärfarben entstehen Orange (Mischung aus Gelb und Rot) sowie Grün (zwischen Gelb und Blau). Aus der Mischung einer Primär- mit einer (im Farbkreis benachbarten) Sekundärfarbe entsteht eine Tertiärfarbe. Im Fall des Lilafarbbereichs reicht die Spanne von Blau- bis Rot-Violett.

Farbschemata für spezielle Anlässe entwickeln - Tipps und Anregungen

  • Neben ihrer Lage im Farbkreis spielen für die genaue Beschreibung einer Farbe noch die Aspekte Helligkeit (zwischen Weiß und Schwarz) sowie die Sättigung eine Rolle.
  • Sehr ruhig und ausgewogen gelten monochromatische Farbpaletten. Sie basieren auf einer Farbe im Farbkreis. Durch Änderung der Helligkeit und der Sättigung entstehen von dieser ausgehend weitere Farbtöne einer monochromatischen Farbpalette. Ein Beispiel für eine sehr ausgewogen und zurückhaltend wirkende Kombination wäre diejenige mit folgenden CMYK-Werten: 30/30/0/0 für Farbe 1, 12/12/0/0 für Farbe 2, 6/18/0/0 für Farbe 3 sowie 0/24/0/0 für Farbe 4.
  • Wählen Sie drei Farbtöne mit dem gleichen Abstand zueinander im Farbkreis aus, so haben Sie eine triadische Farbkombination erstellt, beispielsweise Lila, Orange und Grün. Triadische Farbpaletten wirken deutlich aktiver als monochromatische.
  • Unter analogen Farben versteht man solche, die im Farbkreis nur geringen Abstand zueinander haben oder unmittelbar benachbart sind.
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