- 23.08.2011 Iris Gödecker
So verwenden Sie den Lichtschutzfaktor 50 richtig
Der Urlaub naht und die Sonne grüßt. Nun heißt es, am Strand oder Pool zu liegen und einfach nur die Sonne genießen. Doch Vorsicht, die Sonne brennt und die Haut ist empfindlich.
- Sie können vorab Ihre eigene Sonnenschutzzeit berechnen. Das ist ganz einfach: Es gibt die Eigenschutzzeit, die ohne Sonnenschutz und je nach Hauttyp zwischen zehn und dreißig Minuten beträgt. Nehmen Sie einen Lichtschutzfaktor 50, heißt das bei beispielsweise Hauttyp 1 (Eigenschutzzeit zehn Minuten): 10 Minuten x 50 (Lichtschutzfaktor) = 500 Minuten. Theoretisch sind Sie also 500 Minuten vor dem Sonnenbrand geschützt.
- Auf jeder Sonnencreme ist der jeweilige Lichtschutzfaktor gekennzeichnet. Der Faktor schützt aber nur vor dem sogenannten UV-B-Strahlen. Die Strahlen lösen den Sonnenbrand aus. Für die Entstehung von Hautkrebs, die langfristig schädigen und vorzeitig die Haut altern lassen schützt der Faktor nicht. Das sind die UV-A-Strahlen. Achten Sie beim Kauf des Lichtschutzfaktors 50 darauf, dass auch ein Schutz gegen die UV-A-Strahlen enthalten ist.
- Wenn Sie sich für den Lichtschutzfaktor 50 entschieden haben, tragen Sie ihn sehr großzügig auf. Experten haben herausgefunden, dass ein Erwachsener circa 35 Gramm Sonnencreme benötigt, damit der Körper vollständig eingecremt werden kann. Bevor Sie in die Sonne gehen, sollten Sie sich circa dreißig Minuten vorher eincremen. Nicht alle Substanzen wirken sofort.
- Bedenken Sie, dass durch das Schwitzen, das Baden oder durch den Abrieb von Badetüchern der Schutz verloren gehen kann. Cremen Sie sich daher immer wieder ein. Das Nachcremen verlängert nicht die Sonnenschutzzeit, sondern hält den Sonnenschutz nur aufrecht.
- Auch, wenn Sie den Lichtschutzfaktor 50 verwenden, vergessen Sie nichts beim Eincremen: Kopfhaut, Nacken, Rücken und Dekolleté, Ohren, Gesicht und auch der Fußrücken.