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Lichtdecken - so gelingt die Planung des Einbaus

Lichtdecken sind eine gute Lösung für die Grundausleuchtung eines Raumes, spenden gleichmäßiges, schattenfreies Licht. Sie sind eine gute Lösung für Büros, Verkaufsräume, aber auch für den privaten Bereich.

Lichtdecken setzen Akzente.
Lichtdecken setzen Akzente.

Was Sie benötigen:

  • Kenntnisse über Lichtdecken

Unterschiede bei  Lichtdeckensystemen

Bevor Sie an die konkrete Planung von Lichtdecken herangehen, müssen Sie sich über die verschiedenen Arten von Lichtdecken informieren. Im Wesentlichen gibt es 2 Systeme.

  1. Sie können Sie Decke als einheitliche Fläche gestalten, über der die Lichtquellen angebracht sind. Solche Decken werden aus Spannfolie oder Spanntücher gestaltet und sind bis zu einer Breite von bis zu 4 m möglich.
  2. Bei der Modulbauweise werden einzelne Elemente angebracht, die das Licht verbreiten. Durch diese Module kann die Decke bewusst gestaltet werden und Beschädigungen können einfacher behoben werden.

Möglich Materialien für Raumbeleuchtungen in dieser Art

  • Spanndecken aus Folie gibt es in verschiedenen Varianten. Sie können sogar nach eigenen Entwürfen bedruckt werden. Achten Sie bei der Planung darauf, dass diese Lichtdecken schwer entflammbar sind, also die Einstufung B1 nach DIN 41 02 haben. Sie sind selbstverlöschend und tropfen unter Hitze nicht ab. Aber sie sind für Fluchtwege, Flure, Treppenhäuser oder in Fahrstühlen nicht zugelassen, da sie nicht unbrennbar sind (für den Laien: Sie brennen ähnlich wie Eichenholz).
  • Spanndecken aus Stoff oder Glas können in der Klasse A2 nach der DIN-Norm hergestellt werden, das heißt sie sind so brennbar wie ein Ziegelstein, brennen also unter keinen Umständen. Mit diesen Decken können Sie alle Lichtdecken gestalten. Wenn Sie Wert auf eine einheitliche Gestaltung aller Räume legen, müssen Sie für die Lichtdecke auf einen dieser Stoff zurückgreifen.

Befestigungsmöglichkeiten von Lichtdecken

  • Decken aus Elementen werden in der Regel an der Decke selber angebracht, wobei Glasdecken recht schwer sind. Diese Systeme können Sie daher entweder nur mit einer zusätzlichen Konstruktion anbringen, oder wenn die Decke entsprechend stabil ist. Dafür sind Wartungsarbeiten an Elementdecken leichter durchzuführen.
  • Spanndecken werden an Profilen, die an der Wand befestigt werden, angebracht - damit ist nahezu jede Deckenhöhe möglich, denn Sie können die Folie auch deutlich unter der eigentlichen Decke aufspannen. Auch sind diese Decken im Verhältnis zu Glasdecken leicht.

Da Lichtdecken zum Teil schwerer sind als herkömmliche Decken, sollten Sie immer die Statik im Auge behalten.

Beleuchtungsmöglichkeiten von Decken aus transparentem Material

  • Über dem raumseitigen Abschuss von Lichtdecken werden fast ausschließlich Neonröhren eingesetzt, die es in verschiedenen weißen Farben gibt. So bekommen Sie ein einheitliches, blendfreies, angenehmes Licht im ganzen Raum, das Farben unverfälscht wiedergibt.
  • Besondere Akzente sind möglich durch farbige Röhren oder den Einsatz von LEDs. Bedenken Sie, dass farbige Akzente das Licht im Raum verfälschen. Ein Effekt, der aber auch erwünscht sein kann - so besteht zum Beispiel die Möglichkeit, Gemüse in einer Markthalle durch geeignetes Licht frischer erscheinen zu lassen.
  • Beachten Sie notwendige Abstände zwischen den Beleuchtungskörpern und der Lichtdecke. Hierüber gibt Ihnen der Hersteller der Lampen bzw. der Deckenverkleidung Auskunft. Die durch die Beleuchtung entstehende Wärme betrifft immer gleichzeitig die Verkleidung und wegen der dahinter entstehenden Stauwärme auch die Lampen.

Damit Sie bei der Umsetzung der Planung keine bösen Überraschungen erleben, sollte Sie sich mit diesen ganzen Aspekten von Lichtdecken auseinandersetzen. Manches, wie die Wahl der Lichtfarbe, ist im Nachhinein noch zu ändern, anderes ist später nicht mehr zu korrigieren.

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