Leitungswasser unterliegt strengen Auflagen, nach denen es keinerlei Gefahr für den Verbraucher in Bezug auf seine Gesundheit darstellen darf. Nicht nur Krankheitserreger dürfen in Leitungswasser nicht vorhanden sein, es darf außerdem nicht verfärbt sein, riechen oder einen außergewöhnlichen Geschmack besitzen. In älteren Häusern kann es aber vorkommen, dass Mineralien wie Blei aufgrund alter Wasserleitungen in erhöhten Dosen vorhanden sind. Wie Sie Ihr Leitungswasser unter anderem auf Mineralien testen lassen können, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
- 31.01.2012 Linda Benninghoff
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
Leitungswasser testen lassen
- Ihr Leitungswasser können Sie bei verschiedenen Stellen testen lassen. Am unkompliziertesten ist es sicherlich, wenn Sie zum örtlichen Wasserversorger gehen und dort die sogenannte Trinkwasseranalyse durchführen lassen.
- Im Internet erhalten Sie aber auch bei zahlreichen Anbietern Tests, die Sie sich nach Hause schicken lassen können. Die genommenen Proben schicken Sie zurück an den Anbieter, die dieser im Labor auswertet.
- In beiden Fällen nehmen Sie eine kleine Probe Leitungswasser. Entweder erhalten Sie dafür spezielle Röhrchen oder Sie nehmen eine saubere Mineralwasserflasche.
- Sie haben die Möglichkeit, Ihr Leitungswasser auf Mineralien untersuchen zu lassen. Aber auch Schwermetalle, krankheitserregende Bakterien oder die Wasserhärte können Sie durch ein Labor bestimmen lassen.
- Die Bestimmung von Mineralien oder anderen Werten in Ihrem Leitungswasser ist nicht kostenlos. Je nachdem, welche Werte Sie ermittelt wissen wollen, müssen Sie zwischen 40 und 90 Euro einplanen.
- Den pH-Wert des Leitungswassers können Sie leicht selbst untersuchen, in dem Sie sich in der Apotheke pH-Wert-Teststreifen besorgen. Diese werden kurz in das Leitungswasser gehalten und Sie können den ph-Wert ablesen. In Leitungswasser kann der Wert zwischen 6,5 und 9 variieren.
Mineralien aus dem Wasserhahn
- Viele Menschen befürchten, dass Leitungswasser aus Abwasser hergestellt wird. Wenn Sie auch diese Befürchtung haben, können Sie beruhigt sein. Leitungswasser setzt sich aus Grund- und Oberflächenwasser sowie Quellwasser zusammen.
- Bevor Sie das Wasser aus dem Hahn trinken, wird es durch spezielle Methoden gereinigt, sodass Verschmutzungen, Pflanzenschutzmittel oder andere Schadstoffe entfernt werden.
- Neben Mineralien wie Blei oder Kadmium, die unter Umständen in verschiedenen Gegenden der Welt in Leitungswasser enthalten sein können, sind in Leitungswasser auch Mineralien enthalten, die gesund für Ihren Körper sind.
- Zu den Mineralien, die Ihr Körper braucht, zählen zum Beispiel Kalzium, Magnesium, Natrium, Jod oder Zinn.
- Nicht nur in Mineralwasser sind Mineralien enthalten, auch Leitungswasser ist ein solcher Lieferant. Allgemein lässt sich aber sagen, dass Sie weder über Mineral- als auch über Leitungswasser Ihren Mineralstoffbedarf decken können. Mineralien nehmen Sie im Allgemeinen über Obst, Gemüse, Milch, Vollkornprodukte oder andere Lebensmittel auf.
- Das Leitungswasser kann bei Ihnen als Mineralienlieferant aber ergänzend wirken.