Das Leitungswasser in Deutschland gehört im Grunde zu den besten Getränken, die Sie zu sich nehmen können. Leitungswasser wird hierzulande strenger geprüft als die meisten Mineralwasser. Dennoch kann es in den Häusern durch alte Wasserleitungen und aus anderen Gründen zu Verunreinigungen des Leitungswassers kommen. Um Reinheit und eine gute Qualität sicherzustellen, ist es daher unbedingt empfehlenswert, das Leitungswasser zu filtern.
- 04.08.2010 Sebastian Pekrul
Leitungswasser im Alltag filtern
- Verschiedene Filter für Leitungswasser sind im haushaltsüblichen Handel erhältlich. Bekannte und zuverlässige Marken sind Pearl Co, Wal, Brita und einige andere. Diese verbessern deutlich den Geschmack des Leitungswassers und reduzieren Verunreinigungen durch Pestizide, Chlor und Kalk sowie den Anteil von Blei und anderen Schwermetallen im Leitungswasser.
- Das Filtern des Wassers hat dabei nicht nur eine bessere Qualität und einen besseren Geschmack des Leitungswasser zur Folge. Außerdem können Sie durch das Herausfiltern von Kalk aus dem Leitungswasser Ihren Wasserkocher, Kaffeemaschinen und andere Haushaltsgeräte schonen.
- Unabhängig davon, ob Sie Ihr Leitungswasser filtern oder nicht, sollten Sie das erste Wasser, das morgens oder nach längerer Abwesenheit aus dem Hahn kommt, nicht zum Trinken verwenden. Wenn Wasser mehrere Stunden in der Leitung des Hauses gestanden hat, haben sich unter Umständen bereits Bakterien oder andere Stoffe aus den Leitungsrohren gelöst und beeinträchtigen damit die Qualität des eigentlich ausgezeichneten Trinkwassers.
- Achten Sie beim Verwenden eines Wasserfilters darauf, dass die Filterkartusche regelmäßig gewechselt werden muss, damit das Leitungswasser auch tatsächlich gut gefiltert wird. Genauere Anweisungen hierzu erfahren Sie aus der Packungsbeilage des Wasserfilters. Wenn Sie den Filter gebraucht kaufen, informieren Sie sich am besten direkt beim Hersteller über die sachgemäße Anwendung.
Filtern für Survival-Fans
- Survival-Fans können sich unterwegs auch selber einen Wasserfilter bauen: Sie benötigen dazu so etwas wie eine Röhre aus Leder, Zeltplane oder Baumrinde. Zur Nor tut es auch ein Hosenbein. Befüllen Sie die Röhre mit Kies, Sand und Kohle. Lassen Sie am oberen Ende des so improvisierten Filters jedoch genügend Platz, um das Wasser einfüllen zu können.
- Da bei dieser Filtermethode Keime und Bakterien nicht vollständig aus dem Leitungswasser gefiltert werden können, sollten Sie das Wasser zur Sicherheit zusätzlich abkochen.