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Leinsamen: Wirkung auf die Verdauung - zwei Rezepte

Leinsamen wird bei Lebensmitteln verwendet, zum Ölpressen oder gar als Heilmittel. Sie können damit auch eine positive Wirkung bei Verdauungsproblemen erzielen.

Leinsamen ist auch in Kombination mit anderen Körnern immer wohltuend.
Leinsamen ist auch in Kombination mit anderen Körnern immer wohltuend.

Leinsamen ist der Samen des Flachses. Es gibt verschiedene Farben, den Gelben und den Braunen. Er schmeckt etwas nussig und hat 40 % Fett. Deshalb wird daraus auch das Leinsamenöl gepresst. Das wiederum hat einen 50%igen Anteil an der ungesättigten Omega-3-Fettsäure "Alpha-Linolensäure". Wichtige B-Vitamine 1, 2 und 6 und Vitamin E sind weitere Bestandteile neben Nicotin- und Folsäure, Lecithin, Eiweiß und Schleimstoffen.

Das bewirkt der Leinsamen

  • Leinsamen wirkt nicht direkt auf den reinen Verdauungsprozess ein, sondern unterstützt eher die ganzen Vorgänge vom Magen über den Darm bis zum Ausscheiden.
  • Er wird als nicht apothekenpflichtiges Abführmittel bei Verstopfungen eingesetzt, weil in der Schale der Samen Schleime vorhanden sind, die bei ausreichender Wasserzufuhr quellen. Zudem wird der Stuhl dadurch viel weicher und durch die Volumenvergrößerung wird der Stuhlentleerungsreflex ausgelöst.
  • Leinsamen hat eine positive Wirkung auf die Magenschleimhaut. Bei einer Gastritis hilft der Schleim als - Morgenkur oder über den Tag verteilt gegessen.
  • Sein enorm hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist sehr gesund. Man weiß auch, dass er eine vorbeugende Wirkung gegen Prostatakrebs haben kann und wegen seiner antioxidativen Wirkung in der Medizin eingesetzt wird.

Diese Rezepte haben eine sehr positive Wirkung

  • Benutzen Sie Leinsamen bei der Zubereitung von Speisen. Bei Salaten können Sie gern ein wenig Samen darüber streuen. Sie dürfen das auch bei der Zubereitung von Joghurts oder Quark machen. Ein kleines Löffelchen Leinsamen und Früchte haben eine sehr förderliche Wirkung.
  • Es gibt viele Backwaren mit Leinsamen. Bauen Sie solche in Ihre Speiseplanungen mit ein. Essen Sie zum Beispiel regelmäßig Leinsamenbrot mit Naturquark.
  • Machen Sie sich keine reinen Leinsamenspeisen, also keinen Brei oder Suppen usw. Nehmen Sie es als eine Art Beigabe in allen Bereichen, nutzen Sie die angebotenen Backwaren oder backen Sie sich selbst einmal ein Brot mit einer Backmischung und geben Sie ein, zwei Löffel Samen dazu.
  • Achten Sie aber unbedingt darauf, immer ausreichend Wasser zu trinken. Die Leinsamen brauchen das nämlich zum Quellen, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

Übertreiben Sie es nie mit der Menge des Leinsamens, sondern sorgen Sie eher für eine Regelmäßigkeit mit kleinen Beigaben. Das ist auf Dauer immer förderlich für den Magen-Darm-Trakt und sorgt für ein besseres Wohlbefinden.

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